(JNS) Im Libanon lebende Palästinenser werden laut The Media Line von Russland mit 350 Dollar pro Monat dafür bezahlt, in dessen Auftrag im Krieg in der Ukraine kämpfen.
Unter Berufung auf eine libanesische Regierungsquelle heißt es in dem Bericht, die meisten der Rekruten seien nach 1969 geboren worden. Der Grund dafür ist, dass Beirut ihnen den Erhalt offizieller Registrierungsdokumente verwehrt – sie gelten als ewige „Flüchtlinge“ -, was es ihnen erleichtert, als Söldner in den Kampf zu ziehen.
Die meisten der in die Ukraine entsandten Palästinenser stammen dem Bericht zufolge aus Ain al-Hilweh, dem größten palästinensischen Flüchtlingslager im Libanon, das südlich der Hafenstadt Sidon liegt.
Etwa 200.000 palästinensische Nachkommen derjenigen, die während des Krieges von 1948 aus Israel geflohen sind, leben derzeit im Libanon und gelten nach der einzigartigen Definition des Hilfswerks der Vereinten Nationen als Flüchtlinge, die nur für sie und keine andere Gruppe gilt.
Viele der Rekruten sind Berichten zufolge Mitglieder der von Mahmud Abbas geführten Fatah-Fraktion der Palästinensischen Autonomiebehörde, kommen aber auch aus Gruppen wie der Volksfront zur Befreiung Palästinas, einer von den USA als terroristisch eingestuften Gruppe.
Der libanesischen Quelle zufolge wird die Rekrutierung von Palästinensern und anderen Personen von Aktivisten durchgeführt, die mit der palästinensischen diplomatischen Vertretung in Beirut verbunden sind und mit der vom Iran unterstützten Terrororganisation Hisbollah zusammenarbeiten.
Die angeworbenen Personen sind Berichten zufolge im Umgang mit Drohnen geübt oder haben Erfahrung im innerstädtischen Kampf.
Dem Bericht zufolge haben rund 300 Palästinenser im Libanon bereits eine Schnellausbildung in Russland absolviert und wurden an die Front in der Ukraine geschickt.




