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Arabisch-israelischer Terrorist nach 40 Jahren Haft freigelassen

Maher Younis und sein Cousin Karim gelten als palästinensische Berühmtheiten, sowohl wegen ihres brutalen Verbrechens als auch wegen der Länge ihrer Haftstrafe.

Karim Younis wurde bei seiner Freilassung Anfang des Monats wie ein Held empfangen. Israel sorgte dafür, dass sich dieses Spektakel bei der Entlassung von Maher Younis nicht wiederholen konnte.
Karim Younis wurde bei seiner Freilassung Anfang des Monats wie ein Held empfangen. Israel sorgte dafür, dass sich dieses Spektakel bei der Entlassung von Maher Younis nicht wiederholen konnte. Foto: Jamal Awad/Flash90

(TPS) Maher Younis, der langjährigste Sicherheitsgefangene in Israel, wurde am Donnerstagmorgen aus dem Gefängnis entlassen.

Er und sein Cousin Karim Younis waren wegen der Ermordung des Gefreiten Avraham Bromberg im Jahr 1980 inhaftiert. Bromberg war auf dem Weg zu einem Armeestützpunkt auf den Golanhöhen. Sie schossen auf ihn, warfen ihn aus einem fahrenden Auto und ließen ihn am Straßenrand liegen. Bromberg starb einige Tage später.

In ihrer Heimatstadt ‚Ara in der Nähe von Haifa wurden Polizeikräfte eingesetzt, um eine Wiederholung der Feierlichkeiten nach Karims Freilassung zu verhindern.

Die beiden saßen 40 Jahre hinter Gittern und gelten als palästinensische Berühmtheiten, die am längsten im Gefängnis saßen.

Sie wurden zu lebenslanger Haft verurteilt, aber 2012 wandelte der damalige Präsident Shimon Peres ihre Strafe in 40 Jahre um.

Das israelische Innenministerium bemüht sich, Younis die Staatsbürgerschaft zu entziehen, was den Weg für ihre Abschiebung ebnen würde. Es ist fraglich, ob es möglich ist, den Cousins die Staatsbürgerschaft zu entziehen und ob sie abgeschoben werden können. Das Gesetz lässt dies derzeit zu, wenn die Person die Staatsbürgerschaft eines zweiten Landes besitzt. Sie besitzen nur die israelische Staatsbürgerschaft, könnten aber möglicherweise in die Palästinensische Autonomiebehörde abgeschoben werden.

Wird ihnen die Staatsbürgerschaft aberkannt, dürfen die beiden dennoch für eine gewisse Zeit mit einem anderen Status, z. B. einem befristeten Aufenthaltsstatus, in Israel bleiben.

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Ein Kommentar zu “Arabisch-israelischer Terrorist nach 40 Jahren Haft freigelassen”

  1. Serubabel Zadok sagt:

    Den beiden freigelassen Terroristen muss die Staatsbürgerschaft entzogen werden.

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