Der Einstieg in dieses Buch – auf Hebräisch Bamidbar, „In der Wüste“ – ist scheinbar nüchtern: eine Volkszählung. Doch die Zahlenkolonnen eröffnen ein tiefes Panorama jüdischer Geschichte und Identität.
Author - Anat Schneider
„Ich wurde 1966 in Jerusalem geboren und wuchs in einem traditionellen jüdischen Elternhaus auf. Zum ersten Mal traf ich meinen späteren Mann Aviel, den Chefredakteur von Israel Heute, in der Jaffa Street im Zentrum Jerusalems. Wir waren beide 16 Jahre alt. Zusammen haben wir drei Jungen und ein Mädchen großgezogen. Heute leben wir in einem Moschav in den magischen Bergen Judäas. Meine Liebe zur und mein Glaube an die Bibel ist ein wesentlicher Bestandteil dessen, wer ich bin und wie ich mein Leben lebe. Und ich lebe mit großer Wertschätzung und Freude für all das, was das Leben mir gegeben hat.“
Zusammen mit Aviel ist Anat seit 1990 ein Teil von Israel Heute. Zusätzlich zu ihren vielen anderen Aufgaben schreibt sie regelmäßig Artikel über die Bibel, den Glauben und den Gott Israels.
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Der 1999 verstorbene Sänger Meir Ariel war ein Protestsänger. Seine Lieder handelten oft von der Situation in Israel und sind auch heute noch aktuell. Meir schrieb den Song „Wir haben den Pharao überstanden, wir werden auch das hier überstehen“.
Ein Buchprojekt bewahrt das Andenken an die Opfer des 7. Oktober und gibt Hinterbliebenen eine Stimme.
In der dieswöchigen Lesung begegnen wir einer der grundlegendsten sozialen Herausforderungen menschlicher Gesellschaften, dem wirtschaftlichen Ungleichgewicht.
Der Name Schalom
Der Name Schalom weckt in mir Nostalgie und erinnert mich an meine schöne Kindheit. „Schalom“. Das Wort bedeutet nicht nur Frieden, sondern ebenso Hallo, Abschied, Vollständigkeit.
Warum ist ein Jahreskalender wichtig für das Leben? Weil er das Verhältnis zwischen Zeit, Heiligkeit und Identität strukturiert.
Das Wort Gottes führt uns nicht nur durch historische Ereignisse und religiöse Rituale, sondern konfrontiert uns auch immer wieder mit den tiefsten Fragen des Menschseins: Schuld, Reinigung, Rückkehr. Besonders eindrücklich begegnen wir diesen Themen in unserer Wochenlesung, die uns in das Allerheiligste am Jom Kippur führt – den Ort und Moment höchster spiritueller Konzentration.
Unreinheit und Reinheit sind etwas Natürliches und Teil unseres Lebens. Sie weisen nicht – wie wir oft denken – auf Schuld oder Sünde hin. Was können wir aus diesem Konzept lernen? Unsere Wochenlesung gibt Aufschluss.
Am Gedenktag und am Unabhängigkeitstag schlagen unsere Herzen in zwei verschiedenen Rhythmen.
Was lernen wir aus dem Unglück in der Familie von Aaron, als seine zwei Söhne Nadav und Avihu vom Feuer Gottes verzehrt wurden?



