Mit diesem Dekret, das sofort vor Gericht angefochten wurde, ist Spanien das erste große Mitglied der Europäischen Union, das eine solche Maßnahme ergreift.
Spanien
Spaniens Premierminister lobt anti-israelische Proteste bei der großen Radrundfahrt – und Israels Ruf liegt am Boden.
Der Außenminister warf Madrid vor, eine „feindselige, anti-israelische Linie zu verfolgen, geprägt von wilder, hasserfüllter Rhetorik.“
Madrid wies die Vorwürfe als „falsche Informationen“ zurück und fügte hinzu, dass ohne Chargennummer die Herkunft der Hilfsgüter nicht bestätigt werden könne.
Israels Minister zur Bekämpfung des Antisemitismus bezeichnete den Vorfall in Valencia als „einen der schwerwiegendsten antisemitischen Vorfälle der letzten Zeit“.
Eine antiisraelische Gruppe in Pamplona wurde gebeten, die Eröffnung des traditionellen San-Fermin-Festes in diesem Jahr anzuführen.
Über die Resolution soll am Donnerstag in einer Dringlichkeitssitzung der Generalversammlung abgestimmt werden.
Auch die Amsterdamer Bürgermeisterin bezog sich in einer Rede auf den angeblichen Völkermord und forderte die Regierung auf, eine feindlichere Politik gegenüber dem jüdischen Staat zu betreiben.
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez kündigte einen Resolutionsentwurf an, in dem er angesichts der anhaltenden israelischen Offensive auf sofortigen Schutz der Zivilbevölkerung und humanitäre Hilfe drängt.
Der israelische Außenminister Israel Katz wirft dem EU-Außenbeauftragten Josep Borrell eine „antisemitische und hasserfüllte Kampagne gegen Israel“ vor.



