Ich war nach Thailand gereist, um den Kopf freizubekommen – und musste feststellen, dass man auch hier der Realität nicht entkommen kann.
Antisemitismus
Die EU setzt jüdische Siedler in Judäa und Samaria auf eine Stufe mit Hamas-Terroristen – ein Kommentar zur moralischen Schieflage Europas.
Die EU hat Sanktionen gegen israelische Bürger in Judäa und Samaria beschlossen – gemeinsam mit Hamas-Funktionären im selben Paket. Netanjahu, Sa’ar und Ben Gvir reagieren mit scharfer Kritik.
Sie hat den Vorwurf des „Völkermords“ gegen Israel – eine neue Variante der alten mittelalterlichen Blutlüge und eine Form der Holocaust-Umkehrung – faktisch als Tatsache dargestellt.
Die Demonstrationen vor dem israelischen Pavillon fanden statt, nachdem sich die italienische Regierung gegen die Bemühungen der Biennale-Organisatoren und Juroren gewandt hatte, den jüdischen Staat auszuschließen.
Der Kontinent, der geschworen hatte, nach der Shoah „anders“ zu werden, lässt den Antisemitismus erneut offen im öffentlichen Leben, in der Kultur und in der Politik um sich greifen.
Die Führungspersönlichkeiten der jüdischen Diaspora sollten aufstehen und beginnen, dagegen anzukämpfen.
Während Europa die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Krieges spürt und Deutschland zunehmend auf Distanz zu Washington geht, reist Sa’ar nach Berlin – mit der Botschaft: Die deutsch-israelische Partnerschaft ist unverzichtbar.
Vom Libanon bis zur Gaza-Flottille: Verzerrungen dominieren den öffentlichen Diskurs, während die Realität ignoriert wird.
Fast vier von fünf französischen Juden fühlen sich laut einer aktuellen Umfrage unsicher.



