Zoom-Treffen „Was am Schabbatmorgen geschah, war ein Holocaust!”

Zili Wenckert, eine Holocaust-Überlebende, sprach über ihren von der Hamas entführten Enkel Omer (21). An diesem sehr emotionellen Treffen nahmen rund 800 Menschen per Zoom teil, weitere 400 Menschenwaren auf dem YouTube-Kanal von Israel Heute mit dabei. Sehen Sie hier die Aufzeichnung.

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Krieg in Israel
Omer
Omer Wenkert (21) wurde von den Terroristen nach Gaza entführt.

In unserer dritten Zoom-Veranstalting seit Beginn des Krieges infolge des Angriffs der Hamas Terroristen auf Israel am 7. Oktober 2023 sprach diesmal die Großmutter des entführten Israelis Omer Wenkert (21). Omer wird im Gazastreifen als Geisel gehalten, seine Freundin wurde auf dem Musikfestival Nova ermordet. Was im Süden passiert ist, war ein Holocaust, über 1.400 Tote und weitere 200 nicht identifizierte Tote. Omers Großmutter Zili Wenkert ist eine Überlebende des Holocaust und sprach auf Deutsch zu den rund 800 Teilnehmern und weiteren 400 Zuschauern auf unserem YouTube Kanal. Die Welt muss die Wahrheit hören.

Omer war zusammen mit einer Freundin auf der Nova-Musikparty. Als um 6:30 Uhr die Sirenen ertönten, dachte er zunächst, wie alle anderen auch, dass es sich um einen „ganz normalen“ Raketenangriff handelte, wie man es in der Gegend im Grenzgebiet zum Gazastreifen leider seit Jahren gewöhnt ist. So suchten seine Freundin und er Schutz in einer sogenannten „Migunit„, einem kleinen Schutzraum, von denen es an der Grenze zum Gazastreifen viele gibt.

Archivbild: Israelis suchen Schutz in einem „Migunit“. Bild: Hadas Parush/Flash90 

Am Telefon beruhigte Omer zunächst seine Mutter. Es sei alles in Ordnung, er und seine Freundin seien in einer Migunit. Doch dann hörte er auch Schüsse. Er schrieb seiner Mutter, es würde geschossen werden. Ein paar Minuten später erhielt seine Mutter eine letzte Message auf ihr Handy: „Mama, ich habe Angst“.

Noch am selben Tag veröffentlichte die Hamas ein Video, wo Omer zu sehen ist. Ein paar Tage später wurde bekannt, dass die Freundin von Omer ermordet worden sei.

Die Familie macht sich große Sorgen um ihren Sohn. Er leidet an Kolitis und ist auf Medikamente angewiesen, um eine Verschlechterung seines Zustands zu vermeiden.

In dem Zoom-Treffen vom Samstagabend erzählte Omers Großmutter Zili von ihrem Enkel. Sie selbst hatte den Holocaust überlebt und hätte nie gedacht, noch einmal so schreckliche Bilder sehen zu müssen. Im Anschluss konnten die Teilnehmer Fragen stellen.

Wir alle hoffen, dass Omer so schnell wie möglich wieder zu Hause sein wird. Bild mit freundlicher Genehmigung der Familie.

Am Ende der Veranstaltung gab Chefredakteur Aviel Schneider aktuelle Informationen über die Ereignisse in Israel und über den Krieg, der Israel bevorsteht.

 

Hier ist die Aufnahme der sehr emotionellen Veranstaltung (ab 4:00):

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2 Antworten zu “Zoom-Treffen „Was am Schabbatmorgen geschah, war ein Holocaust!””

  1. Ines Wünsche sagt:

    Den heutigen Zoom sah ich mir auf YouTube an. Vielen Dank, dass Ihr das jetzt auch über Euren YouTube-Kanal live übertragt! Ich habe YouTube auf meinen größeren Fernseher. Das Mitverfolgen ist daher für mich angenehmer. Super! Durch Euren aktiven Dienst, besonders die täglichen Telegram-Nachrichten u. Bilder kann man richtig gut an Euren Leben teilhaben. Aviel, Du beschreibst alles sehr gut, nahe, ehrlich und tief bewegend! Ich glaube, besser geht es nicht. Ich kann mich äußerst gut hineinversetzen. Was eine Zoomteilnehmerin sagte, will ich auch sagen: Lasst Euch nicht von Medien, Politiker, Verbündete anderer Länder beeinflussen! IHR habt Adonai an Eurer Seite! Er gebe IDF Weisheit u. Kraft! ER beschütze Eure Söhne, Töchter u. Neffen, Nichten, die als Soldaten u. Reservisten bei der IDF im Dienst sind! Ehrlich, ich warte gespannt mit, wann die Bodenoffensive beginnt… und bete für Euch!

  2. Myriam Anne-Rose Hoelz sagt:

    Ja, die Welt sollte und muss sehen und hören was passiert ist! Auch wenn es, was völlig klar ist, nicht leicht für die Opfer dieser Barbarei ist. Danke das du dich dieser schweren Aufgabe stellst! Ich hätte niemals mehr geglaubt dass es nochmal so einen Progrom gibt. Fassungslos, traumatisch, wütend… das halte ich jetzt für so wichtig niemals kann es Vergebung für den 07.10.23 geben, was jetzt zu tun ist, ist zu tun- wehrhaft sein!

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