Ist Israel nicht uneinnehmbar? Ist die IDF nicht die mit Abstand stärkste Militärmacht im Nahen Osten? Viel stärker jedenfalls als eine mickrige Terrororganisation, die sich auf einen kleinen, verarmten Küstenstreifen beschränkt.
Und doch wurde Israel am Samstagmorgen überrascht und vorläufig besiegt.
Es besteht kein Zweifel, dass die IDF zurückschlagen, alle verlorenen Gebiete zurückerobern und unseren Feinden einen schweren Schlag versetzen wird.
Aber bis gestern gab es auch keinen Zweifel daran, dass unsere Grenzen sicher waren, zumindest vor einer Invasion, wenn nicht sogar vor Raketenbeschuss.
Heute Morgen mussten Hunderte von israelischen Familien feststellen, dass wir uns alle geirrt hatten, als sie aufwachten und bewaffnete Hamas-Männer durch ihre Straßen marschieren sahen.
Die Hamas hat tatsächlich israelisches Territorium erobert!
Heute Morgen haben sich die Grenzen Israels für ein paar Stunden zugunsten des Feindes verschoben!
Es spielt keine Rolle, dass die feindlichen Gewinne nur von kurzer Dauer waren. Das hätte nie passieren dürfen. Wir alle waren davon überzeugt, dass dies nicht möglich ist. Ein Feind sollte nicht in der Lage sein, einzumarschieren und Israelis in ihren eigenen Häusern gefangenzunehmen. Die IDF war zu stark, zu fortschrittlich, als dass die Hamas uns einen solchen Schlag hätte versetzen können.
Die Videoclips von Israelis, die durch die Straßen von Gaza geführt wurden, zeigten uns schnell, wie falsch wir lagen.
Selbst für diejenigen unter uns, die wissen, woher Israels Stärke wirklich kommt, ist die israelische Hybris ansteckend. Wie die meisten Israelis glaubt man, dass der jüdische Staat aus sich selbst heraus mächtig ist. Dass Gott auf seiner Seite steht, ist nur eine Zugabe.
Doch Gott lässt sich nicht verspotten.
Wie im Jom-Kippur-Krieg, der vor 50 Jahren mit einem verheerenden Überraschungsangriff begann, hat Israel heute die Rute der Zurechtweisung zu spüren bekommen.
Aus den schrecklichen Ereignissen des heutigen Tages können wir viele Lehren ziehen. Demut, Bewusstsein, Bereitschaft. Vor allem aber hoffen und beten wir, dass Israel daran erinnert wird, dass es sich weiterhin auf den Herrn verlassen kann.





@Ryan Jones
Danke das Du es so geschrieben hast.
Baruch ha Shem
Shalom, Havershalom
In die vergangenen Monaten hat sich ein Teil der jüdische Bevölkerung dingen geleistet die unmöglich sind. Z.B. dieser schrei nach Demokratie, wir wolle selber Herrchen, nicht eine jüdische Staat sein. Dies kommt gleich an Gott Verwöhnen. Darum hat Gott, der seine Hand über Israël hat, nur seine kleine Finger bewogen, und damit war dieser Angriff möglich. Es ist nicht die Armee, Mosad etc etc. Es ist Gott der Israël beschützt! Das ist die Antwort auf wie die Überraschung konnte passieren. Gott hat gezeigt wie Israël da steht ohne seine Schutz. Ich hoffe sehr das sein erwähltes Volk, sich wieder besinnen tut, und sich IHM zuwendet.
@Jeanôt Cohen
Ja lieber Jeanôt Cohen, so ist es.
Lasst uns weiter zu Adonai beten und IHN um seine Gnade für Israel bitten.
Das sein Volk endlich Busse tun kann und von seinem „sebstherrlichen“ Weg wieder zu IHM, zu Adonai, dem G-TT Abrahams, Isaaks und Jakobs zurück kehren /kommen kann.
Kein Fortschritt würde darunter leiden!
Aber Adonai gebührt die Ehre, aller Dank und die Anbetung.
Baruch ha Shem – gepriesen sei der HERR
Shalom, Havershalom