Jahrzehntelang diente der See Genezareth als Hauptlieferant für das Trinkwasser sehr vieler Haushalte und industrieller Nutzer. Der Wasserbedarf wurde immer größer. Noch vor einer Generation war der See ein Grund für Sorge im Land. Sein Pegel wurde ständig mit roten Warnmarken abgeglichen, deren Unterschreitung den ökologischen Kollaps auszulösen drohten. Dürren und Übernutzung legten die Uferzone bloß. Kampagnen wie „Israel trocknet aus“ haben das Bewusstsein der Bevölkerung geprägt. „Wir sind unter die untere rote Linie gefallen und fast an die schwarze Linie herangekommen“, erinnert sich Firas Talhami, Leiter der nördlichen Abteilung der Wasserbehörde, im Gespräch mit Ynet.
ENTSALZUNGSANLAGEN
Mittlerweile haben Israels Entsalzungsanlagen die Bedrohung durch Wasserknappheit weitgehend beendet. Ein neues Projekt mit dem Titel „Reverse Carrier“ soll nun den See Genezareth wieder auffüllen. Es ist weltweit einzigartig und wird von tiefergehenden strategischen, ökologischen und kulturellen Überlegungen bestimmt. „Anstatt das Wasser von Nord nach Süd zu leiten, nehmen wir es nun von Süd nach Nord und kehren den Fluss zum See Genezareth um“, erklärte...
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Danke Adonai, dass du deinem Volk auch die Wasservermehrung schenkst.
Bei diesem Artikel werde ich an das Buch von Avi Jorisch erinnert, „Du sollst erfinden“.
Es lohnt sich das Buch zu erwerben und dann auch zu Lesen. Es ist ein Genuss und Lobpreis zugleich.
Gibt es auch hin und wieder auch gebraucht zu einem reduzierten Preis.