(JNS) Die Internationale Energieagentur (IEA) warnte am Freitag, der Krieg gegen den Iran habe „die größte Versorgungsunterbrechung in der Geschichte des globalen Ölmarktes“ ausgelöst. Berichte prognostizieren eine weltweite Energiekrise. Gleichzeitig wird die Trump-Regierung dafür kritisiert, die Auswirkungen des Krieges auf die Ölversorgung unterschätzt zu haben.
Weder die Weltuntergangsszenarien noch die Kritiker im Weißen Haus hätten recht, sagt Elai Rettig, Assistenzprofessor am Fachbereich Politikwissenschaft der Bar-Ilan-Universität und leitender Forscher am Begin-Sadat-Zentrum für Strategische Studien (BESA), der auf Energiepolitik spezialisiert ist.
Die Trump-Regierung leiste hervorragende Arbeit dabei, die Ölpreise unter Kontrolle zu halten, und sei sich von Anfang an bewusst gewesen, dass der Iran versuchen würde, die Straße von Hormus zu schließen – eine Schlüsselroute, durch die rund 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung transportiert werden.
„Die Schlagzeilen vermitteln den Eindruck, die Regierung sei völlig überrascht worden. Das ergibt keinen Sinn“, sagte Rettig. „In jeder Kriegssimulation, an der ich teilgenommen habe – ob am INSS, am BESA-Zentrum oder in den USA – spielte die Straße von Hormus eine zentrale...
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