(JNS) Analysten haben den Gaza-Friedensplan von US-Präsident Donald Trump eingehend untersucht und sich zu Recht auf die zweifelhafte Aussicht konzentriert, dass die Hamas ihre Waffen niederlegen wird, als den offensichtlichsten Grund dafür, dass der Plan scheitern könnte. Doch vielleicht liegt eine noch größere Gefahr in dem, was der Plan nicht anspricht: die palästinensische Bildung.
Der Plan fordert die „Deradikalisierung“ des Gazastreifens und eine Veränderung palästinensischer „Denkweisen und Narrative“, schreibt jedoch nicht ausdrücklich eine Reform der Schulen, Lehrpläne oder Lehrerausbildung vor. Das ist ein eklatantes Versäumnis.
Trump – oder wahrscheinlicher der Hauptarchitekt des Plans, sein Schwiegersohn und Nahostberater Jared Kushner – hatte dies während seiner ersten Amtszeit verstanden. Der „Peace to Prosperity“-Plan dieser Regierung aus dem Jahr 2020 forderte ausdrücklich eine Reform des palästinensischen Bildungswesens. Die Beseitigung von Aufwiegelung, der Verherrlichung des Terrorismus und der Leugnung des Existenzrechts Israels aus palästinensischen Schulen war Teil des Friedensrahmens. Noch wichtiger war, dass die Reform der Lehrpläne und Schulbücher zur Bedingung für...
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