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MitgliederWarum arbeiten Haredim nicht in israelischen Rüstungsfabriken?

Das Land braucht mehr Arbeitskräfte, und für alle, die sich nicht dazu durchringen können, zum regulären Militär eingezogen zu werden, ist dies ein Kompromiss.

Haredim geraten in der nordisraelischen Stadt Safed bei einer Demonstration gegen die Inhaftierung von Seminaristen, die einer Einberufung zum Militär nicht nachgekommen sind, am 1. Juni 2026 mit der Polizei aneinander. Foto: Michael Giladi/Flash90.
Haredim geraten in der nordisraelischen Stadt Safed bei einer Demonstration gegen die Inhaftierung von Seminaristen, die einer Einberufung zum Militär nicht nachgekommen sind, am 1. Juni 2026 mit der Polizei aneinander. Foto: Michael Giladi/Flash90.

(JNS) Die israelischen Streitkräfte leiden nicht nur unter einem Mangel an Fronttruppen. Sie stehen auch vor einem gravierenden Mangel an Munition: Gewehre, Kugeln, Mörser, Drohnen, Artilleriegeschosse, Raketen, Abfangraketen und Ähnliches. Israel muss seine heimische Rüstungsindustrie massiv ausbauen, benötigt dafür aber mehr Arbeitskräfte. Gleichzeitig ist die Regierungskoalition unter der Last der Wehrbefreiung für Haredim zusammengebrochen.

Hier ist eine Lösung für beide Probleme: Haredi-Männer sollten in israelischen Rüstungsfabriken arbeiten dürfen, ohne eingezogen zu werden, und die geleisteten Arbeitsstunden sollten auf den obligatorischen Wehrdienst angerechnet werden. Dies ermöglicht es ihnen, einen der entscheidenden Verteidigungsbedürfnisse Israels zu erfüllen, ohne sich der Kontrolle eines Militärapparats zu unterwerfen, dem sie nicht vertrauen.

In den zehn Monaten nach dem Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 schickten die Vereinigten Staaten mehr als 50.000 Tonnen Ausrüstung und Munition nach Israel. Dazu gehören 4.100 Tonnen Düsentreibstoff, 57.000 Artilleriegeschosse, 36.000 Schuss schwere Munition, 20.000 Gewehre, 13.980 Panzerabwehrraketen und 21.500 Bomben. Nach Angaben des israelischen Verteidigungsministeriums waren diese Lieferungen „entscheidend für die Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit...

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Patrick Callahan

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