Wenn Israels Feinde mit Behauptungen gegen den jüdischen Staat aufwarten, deren Qualität an mittelalterliche Ritualmordlegenden erinnert, reagieren die Medien schnell mit der Veröffentlichung und langsam mit der Überprüfung der Fakten. Besser, man sammelt erst einmal Klicks – notfalls wird irgendwann eine Richtigstellung veröffentlicht, die aber sowieso niemanden interessiert.
Diese Vorgehensweise ist ein Segen für Hamas, Iran und Konsorten. Deren zuweilen geradezu albern-absurde Behauptungen würden sonst bestenfalls ignoriert.
Wir haben für Sie einige Diffamierungen zusammengetragen, die in den letzten Wochen gegen Israel verbreitet wurden.
„Grubenfalle vor Hilfsstation“
Ein Beitrag eines angeblichen Augenzeugen in Gaza ging in den sozialen Medien viral, der behauptete, IDF-Soldaten hätten vor einer Verteilungsstelle der Gaza Humanitarian Foundation eine riesige Grube ausgehoben, mit Nylonplanen abgedeckt und mit Erde getarnt, um dann Bedürftige zu verleiten, darüber gehend einzubrechen.
Die Medien berichteten den Nonsens in einer Art und Weise, als hätte die Meldung Hand und Fuß, obwohl gar keine Belege angeführt wurden. Sogar die Gaza Humanitarian Foundation stellte klar, dass das angeblich dort ausgegebene Hilfsgut – es...
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