US-Außenminister Marco Rubio ist zu einem dreitägigen Besuch in Israel eingetroffen und hat am Donnerstagabend Ministerpräsident Benjamin Netanjahu in Jerusalem getroffen. Das Gespräch stand im Zeichen der Umsetzung des von Präsident Donald Trump vorgestellten Friedensplans für den Gazastreifen sowie der sicherheitspolitischen Abstimmung zwischen Washington und Jerusalem.
Netanjahu begrüßte Rubio und sprach von einer Phase besonderer Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern. Er erinnerte daran, dass kurz zuvor Präsident Trump in der Knesset gesprochen und auch US-Vizepräsident JD Vance Israel besucht hatte. Rubio sei ein „außergewöhnlicher Freund Israels“. Netanjahu betonte, man wolle den Frieden voranbringen, auch wenn weiterhin Sicherheitsherausforderungen bestehen.
Prime Minister Benjamin Netanyahu alongside US Secretary of State Marco Rubio, after their meeting:
„@SecRubio, Marco, welcome again to Jerusalem.
We’ve had incredible visits. First by President @realdonaldTrump, in the Knesset, something that will be etched in our history. pic.twitter.com/8hFSUqYaNG— Prime Minister of Israel (@IsraeliPM) October 23, 2025
Rubio erklärte nach dem Treffen, dass seit Trumps Besuch „historische Fortschritte“ erzielt worden seien. In wenigen Tagen seien Schritte eingeleitet worden, die zuvor kaum jemand erwartet habe. Er hob hervor, dass die Arbeit nun weitergeführt und vertieft werden müsse.
Rubios Besuch ist Teil einer Reihe hochrangiger US-Reisen nach Israel. Neben Vance trafen auch der Nahostgesandte des Weißen Hauses Steve Witkoff sowie Trumps früherer Berater Jared Kushner ein. Die US-Regierung will die praktische Umsetzung des Gaza-Plans eng begleiten.
Der Plan der US-Regierung sieht vor, die Hamas zu entwaffnen, den Gazastreifen neu zu ordnen und die Zusammenarbeit mit arabischen Staaten auszubauen. Israel sichert zu, dabei eng mit Washington zusammenzuarbeiten, betont jedoch zugleich, sicherheitspolitische Entscheidungen selbst zu treffen.
Rubios Reise soll der weiteren Abstimmung dienen. Nach Angaben des US-Außenministeriums will er die amerikanische Unterstützung für Israels Sicherheit bekräftigen und mit regionalen Partnern über die nächsten Schritte beraten. Beide Seiten bezeichneten die aktuelle Phase als bedeutend – mit Chancen, aber auch Herausforderungen.




