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Unsere Kinder, die in die Hände der IDF zurückgekehrt sind

Ein Tag, an dem Israel wieder zu atmen beginnt – die Heimkehr unserer Kinder und die Wiedergeburt der Hoffnung.

Freude und Tränen auf dem Geiselplatz in Tel Aviv – Israel feiert die Rückkehr seiner Kinder. 13. Oktober 2025. Foto: Miriam Alster/Flash90.

Ich saß auf dem Markt, mitten im so einfachen israelischen Alltag – die Düfte der Gewürze, die Rufe der Verkäufer, Gesprächsfetzen von Menschen, die sich noch nicht trauen, wirklich zu hoffen – und plötzlich geschah es.
Wir hörten in den Nachrichten: „Die Geiseln sind in der Hand der IDF.“

Eine Stimme rief, dann zwei – und plötzlich ein gewaltiger Ausbruch von Stimmen: Schreie der Freude, Aufschreie der Erleichterung, das erste Aufatmen nach langen Monaten angehaltenen Herzschlags.

Vor zwei Jahren verstummten die Worte.
Das Herz verstummte.
Es gab nichts mehr zu sagen angesichts des Schmerzes, der Trauer, der Ohnmacht.

Und heute – wieder fehlen die Worte.
Aber diesmal ist das Schweigen voller Licht, voller Befreiung, voller Leben, das zurückkehrt.
Es ist eine doppelte, vielfache Freude.
Ein unermessliches Glück, das sich selbst kaum fassen kann.
Das Herz ist übervoll, explodiert vor Gefühlen – Freude und Tränen, Dankbarkeit und Furcht, Sehnsucht und Glaube.
Alles vermischt sich miteinander, wie das ganze Volk Israel – eins und doch zerrissen, gebrochen und verbunden, aber in einem solchen Moment: ein einziges Herz.

Der Geiselplatz in Tel Aviv heute früh. Foto: Miriam Alster/Flash90.

Auf dem Geiselplatz geschieht ein Wunder.
Wunderbare junge Menschen, Söhne und Töchter, die in eine unbegreifliche Realität hineingewachsen sind, stehen dort mit wehenden Fahnen, springen, singen, weinen und lachen zugleich.
Lieder erklingen, das Licht flackert auf ihren jungen Gesichtern, und die Herzen – öffnen sich.

Und ein riesiger Trump landet mitten in all dem – als würden selbst die Himmel an diesem Fest teilnehmen, als hielte die Welt für einen Moment inne, um das kleine und große Wunder des Volkes Israel zu sehen.

Und wir sahen sie.
Wir sahen sie – gesund, unversehrt, lebendig.
Und das Herz schmolz.
Ein Gefühl der Erleichterung. Ein Gefühl der Dankbarkeit.
Ein klares Wissen, wem wir zu danken haben – und wem wir einen stillen Blick der Dankbarkeit senden.
Denn es gibt Momente, in denen Worte zu klein sind und die Dankbarkeit selbst zu einem Gebet wird.

Wir feiern – mit Tränen in den Augen, mit einer Umarmung im Herzen für jede Mutter und jeden Vater, für jeden Bruder und jede Schwester, für jede Familie, die noch wartet.
Und diese Erwartung – auf die physische Begegnung, auf die Berührung von Hand zu Hand, auf den ersten Blick wahrer Nähe – sie ist unsere größte Hoffnung.

Das Volk atmet wieder.
Der Staat pulsiert wieder.
Die Liebe strömt wieder auf.

Und wir – alle – wissen:
Nicht nur unsere Kinder sind heute heimgekehrt,
auch ein Teil unseres Herzens hat wieder zu schlagen begonnen.

Jetzt können wir uns der Heilung zuwenden, der Brüderlichkeit und der Wiedervereinigung des großen Bruchs.

Das Fest Simchat Tora, der Wochenabschnitt Bereschit – die Schöpfung der Welt, die Schöpfung des Menschen, die Schöpfung der Verbindung zwischen dem Schöpfer und seinem Werk.

Morgen früh aufzustehen und neu zu beginnen – von Bereschit, von vorn.

 

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Unsere Kinder, die in die Hände der IDF zurückgekehrt sind”

  1. Erwin J. Zachl sagt:

    Ich frage mich intensiv, warum mit keinem Wort die toten Geiseln, die noch nicht zurückgebracht wurden, erwähnt werden? Ja – die einen leben und die anderen sind schon tot. Was ist mit den Hinterbliebenen dieser „schon Toten“?

  2. Christian Freudenau sagt:

    Gott sei Dank!
    Alle noch lebenden Geiseln sind nach Israel zurückgekehrt. Bei den Toten/Verstorbenen lässt man sich dagegen Zeit. Ich denke, hier versucht Hamas zu testen, wie weit dieser Vertrag Gültigkeit hat….
    Zeitgleich zur Besiegelung des Abkommens richtet Hamas ihr Schreckensreich in Gaza wieder auf und erschießt mal so eben 33 Gazaner; und kein Mensch schreit auf oder zeigt auf diese Teufelsbrut. Dabei sollten die westlichen Staaten dies aufmerksam beobachten, haben sie diese Brut doch en masse eingeführt.

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