In einer surreal wirkenden Pressekonferenz in Washington hat US-Präsident Donald Trump einen neuen Friedensplan zur Beendigung des Krieges zwischen Israel und der Hamas vorgestellt – gestützt auf katarische und ägyptische Vermittlung. Der sogenannte „Grundsatzdokument“-Plan umfasst 20 Punkte und soll die Freilassung aller Geiseln, die Entmilitarisierung des Gazastreifens und die Errichtung einer neuen Regierungsstruktur ermöglichen. Während Katar den Amerikanern signalisierte, die Hamas könne womöglich zustimmen, äußern führende Vertreter der Hamas und des Islamischen Dschihad tiefe Skepsis. Die zentrale Frage bleibt: Wird die Hamas das Angebot annehmen – und falls ja, unter welchen Bedingungen?
Ein vager Entwurf oder ein unfertiges Konzept?
Der von Trump präsentierte Plan ist bewusst allgemein gehalten, um der Hamas eine Zustimmung ohne allzu konkrete Verpflichtungen zu ermöglichen. Er beinhaltet die Freilassung aller Geiseln – lebend wie tot –, die Zerstörung von Tunneln, Waffenwerkstätten und Raketen sowie die Einrichtung einer neuen Verwaltung, möglicherweise unter Einbindung einer reformierten Palästinensischen Autonomiebehörde. Doch klare Zeitpläne oder Fristen fehlen, was bei vielen Beobachtern Zweifel weckt, ob es sich nicht eher um...
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