Treffen von Netanjahu mit britischer Amtskollegin Theresa May

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf sich gestern in der Londoner Downing Street Nr. 10 mit seiner britischen Amtskollegin Theresa May. „Israel ist dem Frieden verpflichtet, ich bin dem Frieden verpflichtet. Einhundert Jahre nach Balfour sollten die Palästinenser endlich die jüdische Heimat und schließlich den jüdischen Staat akzeptieren“, sagte Netanjahu.

von | | Themen: Benjamin Netanjahu

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu traf sich gestern in der Londoner Downing Street Nr. 10 mit seiner britischen Amtskollegin Theresa May. Netanjahu bedankte sich für die herzliche Begrüßung und die Einladung nach London zu kommen, um an einem großen historischen Ereignis für die Geschichte des jüdischen Volkes, die Geschichte Großbritanniens und der Weltgeschichte teilzuhaben.

„Vor 100 Jahren hat die Balfour-Deklaration geholfen, den Weg für die Wiederherstellung eines unabhängigen Staates für das jüdische Volk in unserer angestammten Heimat zu ebnen. Hundert Jahre später sind unsere beiden Länder, unsere beiden Demokratien, Israel und Großbritannien, starke Verbündete und Partner. Unsere Geheimdienste arbeiten eng zusammen. Wir arbeiten im Kampf gegen den Terrorismus eng zusammen. Und wir haben durch diese Zusammenarbeit unzählige Leben von britischen und israelischen Bürgern gerettet. Des weiteren arbeiten wir auch in der Cybersicherheit, der Technologie und der Wirtschaft zusammen. Wir teilen die Werte von Freiheit, Demokratie und Frieden.

Israel ist dem Frieden verpflichtet, ich bin dem Frieden verpflichtet. Einhundert Jahre nach Balfour sollten die Palästinenser endlich die jüdische Heimat und schließlich den jüdischen Staat akzeptieren. Und wenn sie es tun, wird der Weg zum Frieden unendlich näher sein und ist meiner Meinung nach erreichbar. Es geschehen große Dinge im Nahen Osten, denn viele arabische Länder sehen Israel jetzt nicht als Feind, sondern als unentbehrlichen Verbündeten im Kampf gegen den militanten Islam.

Die Bedrohung, die wir alle sehen, ist ein wiederauflebender Iran, der nicht nur die Region beherrscht, sondern sich auch auf die Entwicklung von Atomwaffen konzentriert. Das Ziel, das ich im Sinn habe, besteht darin, das Abkommen nicht zu erhalten oder es zu beseitigen. Es solle verbessert und die großen Fehler darin berichtigt werden. Diejenigen die dieses Abkommen erhalten wollen, sollten bei der Korrektur des Abkommens kooperieren. Ich möchte Ihnen nochmals für Ihre entschlossene Haltung gegen den Antisemitismus danken und für Ihre entschlossene Haltung gegenüber der historischen Wahrheit und für Ihre Freundschaft. Danke, Premierministerin“ sagte Netanjahu während der gemeinsamen Pressekonferenz.

(Foto: Kobi Gideon/GPO)

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox