Gleich am ersten Tag des Auftritts von Premierminister Netanjahu vor dem Jerusalemer Bezirksgericht, das nur wenige Gehminuten vom Damaskustor der Altstadt entfernt ist, gab Demonstrationen für und gegen ihn. Um jede Art der Konfrontation zu vermeiden, trennte die Polizei die rechten von den linken Demonstrationen, sodass sich die Demonstranten nicht nur nicht sehen, sondern sich nicht einmal hören konnten.
Schwere Polizeikräfte blockierten die Straßen und fragten jeden, zu welcher Demonstration er oder sie unterwegs war, so dass man erst gar keine Chance hatte, zur Demonstration der Gegner „einzudringen“ und umgekehrt.
Während der Pro-Netanjahu-Demonstration sahen die Menschen einen Scharfschützen auf dem Dach des Gerichtsgebäudes, der mit seiner Waffe auf Personen in der Menge zielte. Das Foto hier ist ein Versuch, diese surreale Szene einzufangen.
Das beige-farbene Tuch, das man auf dem Bild sieht, verdeckt die Parameter des Gerichtssaals. Das bedeutet, dass die Pro-Netanjahu-Demonstration dort stattfand, wo Netanjahu und die Richter die Menge hören konnten. Und tatsächlich hörte man, wie Netanjahu später sagte,...
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