(JNS) Nach dem Freitagsgebet hat ein palästinensischer Terrorist im Jerusalemer Stadtteil Neve Yaakov das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet und dabei sieben Menschen getötet und drei verletzt. Der Terrorist wurde von der israelischen Polizei verfolgt und nach einem kurzen Feuergefecht getötet.
Die Identität der Opfer, darunter ein Ehepaar und ein 14-jähriger Junge, wurde zur Veröffentlichung freigegeben:
Eli und Natalie Mizrahi
Das Ehepaar, 48 und 45 Jahre alt, war seit zwei Jahren verheiratet. In einem Interview mit Channel 12 am Samstagmorgen sagte Elis Vater Shimon, sie hätten mit dem Terroristen beim Terroranschlag in Jerusalem gesprochen.
„Wir waren mitten in unserem Schabbatessen. Mein Sohn und seine Frau hörten die Schüsse, wir alle hörten sie. Sie gingen nach draußen, um zu sehen, was los war, und versuchten, den Verwundeten zu helfen. Irgendwann entdeckten sie offenbar den Terroristen und wechselten ein paar Worte mit ihm. Dann zog er einfach eine Waffe und erschoss sie beide“, erzählte er.
Bei der Beerdigung am Samstag sagte die Bürgermeisterin von Beit Shemesh, Aliza Bloch: „Eure Herzen haben euch beide im Leben verbunden. Neun gemeinsame Jahre. Ihr wolltet eine Familie gründen und euren Kindern eure Fähigkeit zu geben beibringen. Eure Herzen verbinden euch auch im Tod. Heute gebt ihr eure Fähigkeit zu geben an alle Kinder von Beit Shemesh weiter.“
Natalie arbeitete 20 Jahre lang in der Lebensmittelabteilung des Hadassah Mount Scopus Krankenhauses. Ella Sakovich, Natalies Tante und langjährige Mitarbeiterin in der Finanzabteilung des Krankenhauses, erzählt: „Natalie war in den 1990er Jahren mit ihren Eltern und ihrer Schwester nach Israel eingewandert, und von da an bis heute hat sie sich rund um die Uhr liebevoll um beide Eltern gekümmert.“
Der Geschäftsführer der Hadassah Medical Organization, Professor Yoram Weiss, sagte: „Alle Hadassah-Mitarbeiter verneigen sich in dieser schweren Zeit und trauern um Nathalie und ihren Mann Eliyahu. Nathalie war Teil einer großen Familie, der Hadassah-Familie … Jeder, der mit ihr zusammengearbeitet hat, spricht von einer warmherzigen Frau voller Fürsorge und dem Wunsch, den Patienten, denen sie jeden Tag begegnete, Gutes zu tun; ihre Mitarbeiter waren nicht überrascht, als sie hörten, dass sie gestern Abend den Verletzten zu Hilfe eilte“.
Rafael Ben-Eliyahu
Ben-Eliyahu, 56, hinterlässt eine Frau und drei Kinder. Er arbeitete für die staatliche Israel Post. Von seinen Bekannten wurde er als bescheidener und sanftmütiger Mensch beschrieben. Auch er ist beim Terroranschlag in Jerusalem umgekommen.
Asher Natan
Natan, 14, war das jüngste Opfer des Terrorangriffs. Natan wohnte zusammen mit seinen sieben Geschwistern in einem Gebäude in unmittelbarer Nähe der Synagoge. Er hatte das Haus nach dem Freitagabendessen verlassen, um sich mit Freunden zu treffen. Als seine Eltern die Schüsse hörten, rannte sein Vater Aharon aus dem Haus, um ihn zu suchen.
„Ich habe mir immer so sehr gewünscht, dass alles gut für dich wird. Jetzt bist du an einem guten Ort für die Ewigkeit“, sagte Aharon bei der Beerdigung. „Asher ist nicht gestorben, er hat nur seinen Körper verlassen. Seine Seele lebt ewig weiter. Die Gemeinschaft hier ist eine große Umarmung für uns“, fügte er hinzu.
Jerusalems Bürgermeister Moshe Lion erklärte: „Er wurde mit unvorstellbarer Grausamkeit von einem Terroristen ermordet, der auch dann nicht aufhörte, als er einen Jungen mit reinen Augen sah. Wir werden alles tun, um nicht in die schrecklichen Tage zurückzukehren, in denen die Angst die Straßen beherrschte.“
Dutzende von Gläubigen versammelten sich am Samstagabend vor Natans Haus und zündeten Kerzen zu seinem Gedenken an.
Shaul Chai
Chai, 68, war der Gabbai (Küster) der Synagoge Zechor L’Avraham im nahe gelegenen Pisgat Zeev. Er hatte das Schabbatmahl bei einem Verwandten eingenommen und war auf dem Weg zurück nach Pisgat Zeev zu einer Thorastunde in seiner Synagoge, als er ermordet wurde. Ein Freund von ihm kommentierte: „Er war jedermanns Vater und half jedem, der es brauchte. Es gab keinen, der ihn um etwas gebeten hat und abgewiesen wurde.“
Irina Korolowa
Korolova, 59, war eine ukrainische Staatsbürgerin, die vor sechs Jahren nach Israel kam und als private Krankenschwester in Neve Yaakov arbeitete. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj äußerte sich zu ihrem Tod mit den Worten: „Wir teilen mit Israel den Schmerz über die Terroranschläge in Jerusalem. Unter den Opfern ist auch eine Ukrainerin. Unser aufrichtiges Beileid gilt den Familien der Opfer. Die Verbrechen wurden mit Zynismus am Internationalen Holocaust-Tag verübt. Terrorismus darf in der heutigen Welt keinen Platz mehr haben, weder in Israel noch in der Ukraine.“
Ilya Sosonsky
Der 26-jährige Sosonsky, ebenfalls ukrainischer Staatsbürger, lebte in Jerusalem und war ein bekannter DJ und Musiker. Er hinterlässt seine Eltern und vier Geschwister.
Drei weitere Personen wurden bei dem Anschlag verletzt und befanden sich am Sonntagmorgen im Krankenhaus.
Ein 24-jähriger Mann, der als der Sohn von Rafael Ben-Eliyahu (siehe oben) identifiziert wurde, wurde im Haddasah-Krankenhaus sediert und lebensrettend behandelt. Ein weiteres Opfer des Terroranschlag in Jerusalem im Alter von 15 Jahren befand sich im Hadassah-Krankenhaus in einem mittelschweren Zustand. Das letzte Opfer, eine 65-jährige Frau, wurde in das Shaare-Tzedek-Krankenhaus eingeliefert, wo ihr Zustand als mittelschwer bezeichnet wurde.





Das Entgegenkommen der vergangenen Regierung Israels hat wieder einmal gezeigt, dass
die führenden Palästinenser dadurch in ihrer Gegnerschaft bestärkt wurden. Jedes Nachgeben erhöht die Bereitschaft zum Krieg. Außerdem wird die Ignoranz gegenüber Gottes Vorhaben mit seinem Land immer mehr zum Fall seiner Gegner kommen.