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Tempelberg: Wer provoziert, Minister Ben Gvir oder die Hamas?

Die Terrorgruppe aus dem Gazastreifen hatte versucht den umstrittenen Minister vom Tempelberg fernzuhalten.

Itamar Ben Gvir nach einem Besuch des Tempelbergs an der Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt
Itamar Ben Gvir nach einem Besuch des Tempelbergs an der Klagemauer in der Jerusalemer Altstadt Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Am Sonntag hatte die Hamas gedroht, ein Besuch von Itamar Ben Gvir auf dem Tempelberg würde zu einer „Eskalation der Gewalt“ führen. Trotzdem machte sich der Minister für nationale Sicherheit heute Morgen auf den Weg zum Tempelberg.

„Unsere Regierung wird sich den Drohungen der Hamas nicht beugen“, sagte Ben Gvir am Ende seines Besuchs, der Berichten zufolge etwa 15 Minuten dauerte und ohne Zwischenfälle verlief.

„Der Tempelberg ist der wichtigste Ort für die Menschen in Israel. Wir halten die Bewegungsfreiheit für Muslime und Christen aufrecht, aber auch Juden besuchen diese Stätte, und diejenigen, die Drohungen aussprechen, müssen mit eiserner Faust bekämpft werden“, sagte er.

Jetzt bleibt abzuwarten, ob die Hamas ihre Drohung wahr macht und Israel angreift.

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Patrick Callahan

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4 Kommentare zu “Tempelberg: Wer provoziert, Minister Ben Gvir oder die Hamas?”

  1. m.b.zuendorf sagt:

    Auch wenn für den Tempelberg um des lieben Friedens Willen besondere Regeln gelten, kann es doch nicht sein, dass palästinensische (Terror-)Gruppen den Israelis vorschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben. Auch wenn die jetzige israelische Regierung nicht jedem gefällt, ist es die legitime Regierung des Staates Israel, und niemand hat das Recht, Drohungen zu äußern, nur weil ihm die eine oder andere Personalie nicht passt.

  2. Serubabel Zadok sagt:

    Juden haben ebenfalls das Recht, den Tempelberg zu betreten. Wer das verhindern will, muss liquidiert werden. So jemand hat kein Recht in Israel zu leben. Der Tempelberg gehört zuerst den Juden und andere Religionen sind Gäste, beim Betreten des Tempelbergs. Es ist ein NoGo, dass der Gastgeber beim Betreten seines Eigentums bedroht wird. Das muss hart bekämpft werden.

  3. hdfuerst sagt:

    Die Gegner Israels wollen doch das ganze Gebiet Israel wiederhaben. Sie pochen jetzt auf die Zugeständnisse, die ihnen atheistische israelische Politiker gemacht haben; sie pochen darauf, dass einmal gemachte Fehler Israels fortgeschrieben werden.

  4. ueli.muenger sagt:

    Der Tempelbezirk ist vor allem der Ort des jüdischen Heiligtums, seit 3000 Jahren. Andere Religionen haben keinen Anspruch auf dieses Gelände.
    Israel kann den Moslems Gastrecht geben, aber der Gasr soll den Gastgeber respektieren!
    Den Kommentar von Serubabel Zadok finde ich zum Teil unangemessen (liquidieren)!

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