Fünf arabische Regierungen und die Palästinensische Autonomiebehörde haben Washington in den letzten Tagen ein dreiseitiges Dokument oder besser gesagt, einen Vorschlag für eine rosige Zukunft aus ihrer Sicht vorgeschlagen. Aber in Washington hat man sofort verstanden, dass diese „Arabische Vision“ technisch keinen Sinn macht. Ein Palästinenserstaat soll gegründet werden, in Judäa, Samaria, einschließlich in Ostjerusalem und im Gazastreifen. Palästinensische Truppen übernehmen in diesen Gebieten die Sicherheit und kein Wort über die Hamas. Gleichzeitig arbeitet Israel an seiner „Israelischen Vision“ für den Streifen, der bisher immer als Hölle bezeichnet wird. Im Gegensatz zur „Arabischen Vision“ sieht Israels Vision zehn Schritte weiter als die palästinensische Vision, die irgendwie alles Alte bewahren will.
Israel hat seine „Israelische Vision“, von der die New York Times am Wochenende berichtete. Hochrangige Beamte im Regierungsbüro von Premierminister Benjamin Netanjahu haben in den letzten Monaten einen von Geschäftsleuten ausgearbeiteten Plan geprüft, demnach Israel den Gazastreifen für mehrere Jahre lang gemeinsam mit anderen arabischen Ländern verwalten wird, bis man sicher ist, dass man die Sicherheitskontrolle den Palästinensern übergehen kann. Der israelische Journalist, Kommentator und Redakteur von Israel Heute, Itamar Eichner, teilte uns von der neuen Enthüllung „Gaza 2035“ mit. Eine utopische Vision für den Gazastreifen, die im Regierungsbüro von Netanjahu in diesen Tagen geprüft wird. Dem Entwurf zufolge sollen im Jahr 2035 im Gazastreifen Elektrofahrzeuge produziert und ein industrielles Produktionszentrum an der Mittelmeerküste errichtet werden. Wo die Hamas in diese Fantasie hineinpasst, weiß ich nicht, aber darüber wird hinter den Kulissen debattiert.

„Von der Krise zum Wohlstand – ein Plan für die Transformation des Gazastreifens“, Bilder zeigen eine utopische Vision für den Gazastreifen. Er erscheint es als grünes und wohlhabendes Land mit Türmen und Geschäftszentren, im Gegensatz zu der Brutstätte des Terrorismus, die er in den letzten Jahrzehnten war. Eine Chance, denn der Gazastreifen florierte in der Vergangenheit als Kreuzung zwischen zwei alten Handelsrouten, als Seeroute zwischen Ägypten – Gaza – Babylon und als Parfümroute Indien – Jemen – Saudi-Arabien – Europa. „Der Streifen kann als Teil einer gemäßigten regionalen Architektur zurückkehren und gedeihen“, so denken die Visionäre und Unternehmer auf der israelischen Seite.
Im Rahmen des Plans, der bereits im November ausgearbeitet und im Dezember dem israelischen Regierungsbüro von Netanjahu vorgelegt wurde, soll Israel im Gazastreifen sichere und Hamas-freie Gebiete schaffen, zunächst im nördlichen Streifen, später im gesamten Gazastreifen. Arabische Länder wie Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten, Bahrain, Jordanien und Marokko sollen die humanitäre Hilfe im Gazastreifen überwachen, die unter arabischer Aufsicht von Palästinensern im Gazastreifen verteilt werden soll. Eine „Israelische Vision“ von Elektroautos im zerstörten Gazastreifen ohne Hamas, da muss man wirklich einen starken Glauben haben.

Parallel haben die Vereinigten Staaten den von der PLO und fünf arabischen Ländern vorgelegten Plan einer „Arabischen Vision“ abgelehnt. Ein Plan von Saudi-Arabien, Ägypten, Jordanien, den Emiraten und Katar für den Tag nach dem Krieg im Gazastreifen. US-Außenminister Anthony Blinken erklärte seinen arabischen Kollegen, dass diese Vision unrealistisch sei.
In der amerikanischen Reaktion auf die „Arabische Vision“ wurde betont, dass es im arabischen Plan keinen Bezug zur Frage der Zukunft der Terrororganisation Hamas gebe, nicht über die Notwendigkeit gesprochen wird, die Korruption in der Palästinensischen Autonomiebehörde zu beseitigen und die antisemitischen Lehrpläne im palästinensischen Schulsystem zu korrigieren und überhaupt gibt es eine Reihe von Fragen und Unklarheit in der arabischen Vorstellung.

Gemäß israelischen Quellen formulierte der Palästinenserführer Mahmoud Abbas in den letzten Tagen eine schriftliche Antwort auf Blinkens Äußerungen, aber Saudi-Arabien, die Emirate und Ägypten überzeugten ihn, ein Geplänkel um Dokumente mit der amerikanischen Regierung zu vermeiden. Dieser Schritt wurde bis Freitag nicht öffentlich gemacht, aber er erregt den Zorn der Palästinenser so sehr, dass der Vorsitzende der Palästinensischen Autonomiebehörde Abbas, sich weigerte, letzte Woche den amerikanischen Außenminister Anthony Blinken zu treffen, als dieser von Saudi-Arabien nach Israel flog.
Das arabische Programm umfasst drei volle Seiten und enthält nicht weniger als 14 Punkte für die Behandlung des Gazastreifens und die Fortschritte bei der Gründung eines palästinensischen Staates.
- Sofortige Anerkennung eines palästinensischen Staates und dessen Aufnahme in die UNO.
- Vollständiger Schutz für die UNRWA als der wichtigste Verteiler humanitärer Hilfe für den Gazastreifen.
- Vollständiger Rückzug der israelischen Streitkräfte aus dem Gazastreifen innerhalb von 21 Tagen nach Ausrufung eines Waffenstillstands.
- Die vollständige Übertragung der Regierungsgewalt im Gazastreifen an die Palästinensische Autonomiebehörde und der Einmarsch ihrer palästinensischen Sicherheitskräfte mit internationaler Hilfe in alle Teile des Gazastreifens.
- Umfangreiche internationale Hilfe zum Aufbau der Sicherheitsmechanismen der Palästinensischen Autonomiebehörde und Einsatz von UN-Friedenstruppen im Gazastreifen, aber auch in Judäa und Samaria, einschließlich in Ostjerusalem auf der Grundlage eines Beschlusses des UN-Sicherheitsrats.
- Umsetzung früherer Abkommen zwischen Israel und den Palästinensern, die im Rahmen der Oslo-Verträge, einschließlich der Akaba- und Scharm El-Sheikh-Vereinbarungen.
- Einberufung einer internationalen Konferenz, die die Vision der Länder umsetzt.
- Aufnahme von Verhandlungen zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde, um alle Gefangenen aus den israelischen Gefängnissen freizulassen und den Rechtsstreit innerhalb von 180 Tagen abzuschließen.
- Die Übertragung der Befugnis zur Verwaltung der Grenzübergänge zu Ägypten und Jordanien an die Palästinensische Autonomiebehörde unter internationaler Aufsicht.
- Einberufung einer internationalen Konferenz zur Beschaffung umfangreicher finanzieller Unterstützung für die Palästinensische Autonomiebehörde.
- Erstellung eines regionalen Sicherheitsplans unter Beteiligung der Vereinigten Staaten und arabischer Länder, um die Sicherheit Israels und des palästinensischen Staates zu gewährleisten.
Quellen, die diese Dokumente an den israelischen Nahost-Experten Ehud Yaari weitergeleitet haben, sagen, dass die arabischen Regierungen, die an der Ausarbeitung der „Arabischen Vision“ beteiligt waren, bisher keine Stellungnahme zur amerikanischen Entscheidung nahmen, die „Arabische Vision“ abzulehnen.
Zwei Visionen, die von einer besseren Zukunft prophezeien, eine israelische Vision und eine arabische Vision. Beide Visionen hängen grundsätzlich eine von der anderen ab, daher ist eine Umsetzung nur dann möglich, wenn auf der palästinensischen Seite ein mutiger Volksführer das Zepter übernimmt und den Hass in den Lehrbüchern, in der Politik, auf den Straßen, in den sozialen Netzwerken und in den Herzen den Palästinenser löscht oder mindestens sich darum bemüht. Ohne die Akzeptanz auf der palästinensischen Seite, dass Juden im Land leben und herrschen und Israel nicht von der Erde verschwindet, wird nicht die israelische und nicht die arabische Vision in Erfüllung gehen.





Diese Vision ist reine Augenwischerei.
In der Vergangenheit hat die PLO nichts auf die Reihe bekommen und in Zukunft noch weniger.
Gaza unter internationaler Verwaltung und „Erziehung“ wie DE nach dem 2. Weltkrieg.
Märchen aus 1001 Nacht.
Und was wird aus Syrien – was wird aus dem Libanon – was wird aus dem Irak – was wird aus Jemen, … , … ????
Falls die Theorie (Traum) Aufgänge mit dem Wunderstaat – dann würden Millionen Araber aus diesen oben genannten Elends Staaten nach Wunderland Palästina einwandern – so wie schon in den 1920er bis 1940er Jahren – und dann würde das Wunderland unter der Masse der Bevölkerung zusammenbrechen.
Wenn Palästinenser aus ihren Wasserleitungen Raketen bauen, dann werden sie wahrscheinlich eine Abschussrampe für E-Autos bauen, bevor das erste E-Auto fertig ist, oder Schlimmeres wie etwa selbstfahrende Bomben.
Bevor es keinen Sinneswandel gibt, kann es keinen Lebenswandel geben. Und das ist ohne Glaubenswandel wohl fast unvorstellbar. Den Palästinsern kann nur der wahre Gott helfen und dann würden sie zuerst ihre Hamas-Carta „verbrennen“ und Israel anerkennen – aber das ist eine Utopie für das palästinensische Volk (1.Mose16.12). Möge Gott wenigstens einigen Menschen dort die Augen öffnen…