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Tacheles mit Aviel – Wir wurden nicht hart genug geschlagen

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Der Angriff am 7. Oktober war schlimm, aber nicht schlimm genug, um das Volk aufzurütteln. Das verstehe ich von Woche zu Woche besser.

Itzhak Brik
Demonstration für die Freilassung der israelischen Geiseln im Gazastreifen und gegen die israelische Regierung am 15. Juni 2024 vor dem Hakirya-Stützpunkt in Tel Aviv. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Wenn wir in den ersten Wochen dachten, dass die terroristische Invasion im Süden eine Katastrophe war, so denke ich heute anders. Ich habe mich selbst überrascht, als ich das vor zwei Monaten zum ersten Mal laut gesagt habe. Israel scheint keine Reue zu zeigen. Und ich bin übrigens nicht der Einzige, der so denkt! Ja, der siebte Oktober hat wehgetan, aber nicht genug. Israel muss mehr leiden, um zur Besinnung zu kommen, leider. Israel muss viel härter geschlagen werden, um Reue zu zeigen. 1.500 Tote sind verdammt viel, aber nicht genug! Nicht genug, um alles beiseite zu legen und endlich zu verstehen, dass wir gemeinsam das Land retten müssen. Die Befreiungsaktion Arnon ist ein Vorbild, wie alle Spezialkräfte, Soldaten und Einheiten zusammen gearbeitet haben, das Ego zurückgestellt haben und so vier Geiseln aus der Hölle befreit haben.

Das ist auch das, was die Menschen im Land vom politischen System, von der Regierung, vom Parlament und von den Sicherheitskräften erwarten, um das Volk siegreich aus dem Krieg zu befreien. Doch auf der politischen Ebene gibt es immer mehr Streit zwischen Politikern, Generälen und führenden Rabbinern. Dazu kommen die wachsenden Proteste gegen die Regierung, die zum Teil gemeinsam mit den Familienangehörigen der entführten Israelis in den Großstädten Israels Seite an Seite ihre Stimme gegen die Volksführer in Jerusalem erheben. Gemeinsam werfen sie dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu vor, den Krieg hinauszuzögern, um politisch zu überleben. Deshalb wolle er keinen Geiseldeal und kein Waffenstillstandsabkommen mit der Hamas. Die Regierung weist das zurück und schiebt alles auf die Hamas, die jedes Mal mehr von Israel fordert. Auch in der Bevölkerung ist man sich nicht einig, ob Israel den Krieg beenden soll, nur um die restlichen 120 Geiseln zu befreien, von denen niemand genau weiß, wie viele am Leben und wie viele tot sind.

Demonstranten protestieren am 15. Juni 2024 vor dem Hakirya-Stützpunkt in Tel Aviv für die Freilassung der im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Geiseln und gegen die derzeitige israelische Regierung. Foto: Tomer Neuberg/Flash90

Der Punkt ist, dass niemand dem Nächsten im Volk glaubt und vertraut, wenn dieser nicht auf der gleichen Seite steht, wenn es um die Politik geht. Das macht jede Rettungsaktion für Israel unmöglich. Für die Bibi-Gegner und die Linken ist die gesamte Politik Israels falsch, schmutzig und verdächtig. Aus ihrer Sicht werden alle politischen Entscheidungen nur aus politischen Gründen getroffen, also nicht um das Volk zu retten, sondern um Bibis Thron zu retten. Sie haben wirklich Angst, dass diese sogenannte „messianische Koalition“ Israel in den Abgrund stürzen könnte, wie bei der ersten und zweiten Tempelzerstörung. Die religiösen Eiferer und Minister Itamar Ben-Gvir und Bezalel Smotrich vergewaltigen die Politik, denn ohne sie fällt Bibis Koalition und beide glauben, dass das messianische Zeitalter in Zion jetzt beginnt. Egal, ob das stimmt oder nicht, ihre Gegner sind davon überzeugt.

Aber auf der anderen Seite sind die Bibi-Fans und die rechten bis religiösen Juden genauso misstrauisch gegenüber ihren Gegnern im Volk. Die Elite will Bibi und die Rechten loswerden. Und zur Elite gehört nicht nur Israels Justiz, sondern auch Israels Militär. Aus diesem Grund haben Benny Gantz und Gadi Eisenkot schließlich die Einheitsregierung und das Kriegskabinett verlassen. Nun haben Ben-Gvir und Smotrich keine Ausrede mehr, wenn die israelische Armee aus ihrer Sicht nicht ausreichend reagiert und kämpft, dass dies an der zurückhaltenden Strategie von Gantz und Eisenkot im Kriegskabinett liege. Jetzt können sie nur noch Bibi dafür kritisieren, was sie in der Zwischenzeit getan haben. Hinzu kommt, dass die rechtsgerichtete Regierung auf ihre orthodoxen Verbündeten Rücksicht nimmt und jeden Gesetzentwurf zur Rekrutierung orthodoxer Jeschiwastudenten ablehnt oder verschiebt. Und das in Kriegszeiten, in denen die israelische Armee jeden Mann braucht. Aber die Regierung macht, was sie will, obwohl die Wehrpflicht für alle, auch für orthodoxe Juden, gerade jetzt ein schmerzhaftes Thema im Volk ist.

Keine Ausreden mehr. Itamar Ben Gvir und Bezalel Smotrich. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Hanan Ben-Ari, einer der größten und beliebtesten Sänger des Landes, übrigens ein religiöser Jude, schrieb in seinem letzten Post:

Meine ultraorthodoxen Brüder, kommt in die Armee. Wir brauchen euch. Das ist ein echter Weckruf. Das Blut unserer Brüder und Schwestern schreit vom Boden zu uns. Das Volk Israel ist in Not. Meine ultraorthodoxen Brüder, ich schreibe euch aufrichtig und schmerzlich, ohne Vermittler und ohne Umwege über Politiker. Ich liebe euch, aber wir brauchen euch in der Armee“.

Dass auch orthodoxe Juden dem Staat dienen müssen, darüber sind sich die meisten im Volk einig. Aber die rechten Medien verunglimpfen dafür wieder die Linken, indem sie behaupten, mit diesem aufgeladenen Thema Bibi und seine Regierung politisch angreifen zu wollen. In dieser Frage ist sich die Mehrheit des Volkes einig, dass Bibi und seine Koalition der politischen Erpressung durch die orthodoxen Parteien ein Ende setzen sollten.

Die israelischen Medien sind wie ein Spiegel, der uns allen widerspiegelt, wie wir uns im Land verhalten. Auf den eher linksgerichteten Fernsehkanälen wie N12, 13 oder KAN11 wird die Regierung heftig kritisiert, aber auf N12 ist die lauteste Stimme Amit Segal, ein religiöser Kommentator, der als Sprachrohr von Bibi gilt. Das ist zum Beispiel auf der rechten Bühne im Fernsehkanal 14 nicht zu sehen. Dort wird auch nur Dreck auf der anderen Seite gesucht, als ob alles in ihrer rechten Koalition perfekt und heilig wäre. Sie kritisieren die linken Sender wegen unfairer und linker Berichterstattung, aber sie machen genau dasselbe, nur umgekehrt. Sie suchen nur nach Dingen, mit denen sie die andere Seite verunglimpfen können. Ich betone noch einmal, das haben die anderen auch gemacht. Aber niemand auf irgendeiner Seite versteht die Stunde, in der alles zurückgestellt werden muss, um das wunderbare Geschenk Israel zu retten und zu bewahren.

Oppositionsführer Yair Lapid bei einer Protestkundgebung für die Freilassung der von Hamas-Terroristen in Gaza entführten Israelis am 11. Juni 2024. Foto: Avshalom Sassoni/Flash90

Die regelmäßigen Umfragen zu politischen Entwicklungen und Entscheidungen in den israelischen Medien beweisen, dass sich alles um Politik dreht, egal ob rechts oder links. Den Politikern ist es wichtiger, sich in der Bevölkerung zu positionieren, als wirklich gemeinsam Israel aus der Patsche zu helfen. Gestern fielen am Schabbatmorgen acht israelische Soldaten im Gazastreifen und am Abend streiten sich die Politiker in den Medien über die Situation im Land. Für die einen tut die Regierung nichts, um den Krieg zu beenden, für die anderen wäre es am besten, den Gazastreifen ein für alle Mal dem Erdboden gleichzumachen. Acht tote Soldaten verschlechtern natürlich wieder die Umfragewerte für die rechte Regierung und Bibi.

Mir ist egal, wer davon profitiert, solange Einheit und Frieden im Volk nicht funktionieren. Als die vier Geiseln befreit wurden, gewann Bibis Likud in allen Umfragen wieder mehr Sitze in der Knesset. Nach Tragödien im Gazastreifen oder an der Nordgrenze sinkt die Popularität der Koalition in den Umfragen. Was Regierung, Opposition und Medien beschäftigt, sind Umfragen. Wer hat die besten Chancen, die nächsten Wahlen zu gewinnen? Statt den Feind zu besiegen, sind unsere Politiker zu sehr mit sich selbst beschäftigt. Und das hört man oft von allen Seiten. Immer mehr Menschen sind der Meinung, dass das gesamte politische System gesäubert werden muss. Aber wie? Alle 120 Abgeordneten der Knesset in Jerusalem vorzeitig mit Abfindung entlassen, Hauptsache sie gehen. So wie es jetzt aussieht, arbeitet keiner mit dem anderen im Parlament zusammen. Jede Seite macht der anderen das politische Leben schwer, und natürlich hat jede Seite die passende und politische Ausrede dafür. Aber Tacheles, das ist unser Hindernis, erfolgreich zu sein, so wie es die Soldaten in der Befreiungsoperation Arnon waren.

Die Stimmung im Volk, oder besser gesagt im Hinterland, in der Politik und in den Medien ist so, als wäre nichts passiert. Wir streiten uns in den Cafés, auf der Straße, bei der Arbeit, in den Medien und in der Politik und schieben alles auf den Nächsten, der anders denkt als wir. Die israelischen Soldaten nehme ich aus dem Spiel, sie sind das Heiligste, was wir im Volk haben. „Alle Ehre der Armee! Lasst die Armee siegen!“ Aber um uns herum scheint niemand wirklich seine Fehler einzusehen und zu bereuen.

Während das Volk sich streitet, fallen unsere Soldaten im Krieg gegen die Hamas. Beerdigung des Soldaten Israel Yudkin in Jerusalem am 23. Mai 2024. Foto: Chaim Goldberg/Flash90

Wisst ihr, wo die Kinder Israel ihre Sünden wirklich bereut haben, im Land oder außerhalb der Grenzen? In der Fremde! Was war aus biblischer Sicht immer die härteste Strafe für das Volk? Verbannung! Nach dem biblischen Text (3. Mose 26) werden die Kinder Israel ihre Sünden erst im Exil erkennen und bereuen: „Dann werden sie ihre Schuld und die Schuld ihrer Väter bekennen samt ihrer Untreue, die sie gegen mich begangen haben, und dass sie sich mir widersetzten, weswegen auch ich mich ihnen widersetzte und sie in das Land ihrer Feinde brachte.“  Und wenn dies geschieht, wird sich der Allmächtige an seinen Bund erinnern und sie erlösen: „Jedoch, auch wenn sie im Land der Feinde sein werden, so will ich sie nicht so verwerfen und sie nicht so verabscheuen, dass ich ein Ende mit ihnen mache oder meinen Bund mit ihnen breche; denn ich, der HERR, bin ihr Gott.“

Genau davor muss Israel in diesen Tagen wachsam sein. Wenn wir als Volk unsere Feindschaft im Volk nicht einsehen und bereuen, dann müssen wir in der Diaspora umkehren und einsehen und bereuen. Rabbiner, Politiker und Ex-Generäle wie Itzhak Brik warnen davor, dass Israel keinen Krieg gewinnen wird, wenn das Volk nicht zusammenfindet und in der Politik in Harmonie agiert. Wenn der Krieg im Norden ausbricht und Israel täglich mit Tausenden von Raketen aus allen Himmelsrichtungen angegriffen wird, dann wird Israel ein nationales Grauen und eine Apokalypse erleben, wie es sie noch nie gegeben hat.

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Patrick Callahan

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10 Kommentare zu “Tacheles mit Aviel – Wir wurden nicht hart genug geschlagen”

  1. Kurt Schneiter sagt:

    Es hat mal eine grosse Persönlichkeit gesagt „Eine Welt (Israel) ohne Gott, geht die Welt verloren.“
    Genau so scheint mir die Situation.

  2. Hans-Jürgen Rieth sagt:

    Aviel Schneider: ‚Israel muss viel härter geschlagen werden, um Reue zu zeigen‘!?
    Nun, wie wollen wir es denn? Jesaja 10, 20: Zu der Zeit werden die Übriggebli-ebenen in Israel (die Juden), die im Hause Jakob, sich nicht mehr auf den verlassen, der sie schlägt…die Übriggebliebenen werden zu dem starken Gott umkehren.
    Der Gott, der schlägt – der starke Gott: Israel sollte sich entscheiden!
    Sollte es doch zwei Götter geben, wie es Jesus gelehrt hat: Wenn (mein) Gott euer Vater wäre…

  3. marie.luise.notar sagt:

    Der Film Josef/Bibel ist meiner Meinung nach einer der besten biblischen Verfilmungen, und in diesem Film erinnern mich die Brüder Josefs, aus 3 verschiedenen „Mütter-Lagern“ ganz stark an die aktuelle Uneinigkeit in Israel.
    Ob es in Israel zu einer Versöhnung kommen wird, wie sie in Ägypten am Hof des Pharao dann stattgefunden hat ??? DAvor musste es zu einer tiefen Erschütterung kommen, und Selbsterkenntnis…bzg eigenem Schuldverhalten. Das Fingerzeigen
    auf die anderen, seit dem Sündenfall im Paradies l e i d e r „Normalität“.

  4. Roland Kunz sagt:

    Lieber Aviel
    Dieser Beitrag zieht mir beinahe den Boden unter den Füssen weg, weil ich begreife, dass du Recht hast. Israel hat in seiner Mehrheit Mühe mit Autoritäten, weil es in der Mehrheit säkular ist. Würde es dem Gott vertrauen, der dieses Volk auserwählt hat, dann würde es begreifen, dass Gott Könige (Bibi) einsetzt und ihnen Autorität gibt. Ein JA zur Autorität Gottes zu haben, hilft eine Autorität in der Politik – insbesondere in der Exekutive – akzeptieren zu können und sich dahinter zu versammeln zu vereinten Aktionen und zur Akzeptanz des Nächsten, der eventuell anderer Meinung ist.

  5. Daniel Leon sagt:

    Ich lese gerade das Buch Hesekiel. Dort steht in den ersten Kapiteln immer wieder: ‚Das Haus Israel ist ein widerspenstiges Volk‘ (wobei sich das auf ALLE Völker dieser Erde ausbreiten ließe, doch hier geht es um Israel). Hesekiel musste seine Stirn hart wie Diamant machen, denn Gott wusste, sie würden ihm und seinem Propheten nicht glauben.
    Der EINZIGE, der Israel retten kann, ist Gott. Womöglich lässt er das alles zu, damit der Leidensdruck endlich groß genug ist, um den eigenen Stolz beiseite zu legen. Mir scheint, das ist Gottes Weg mit Israel durch alle Jahrtausende. Bei den anderen Völker ist schon Hopfen und Malz verloren, doch Israel ist Gottes auserwähltes Volk, und ER wird nicht locker lassen …

  6. Danny sagt:

    Israel muss durch eine große Drangsal gehen, genauso wie die Welt. Nur das Israel (gläubiger Überrest) aus dieser Drangsal gerettet wird (Jeremia 30,7 ff.) Es lohnt sich allgemein das ganze Kapitel zu lesen, weil ich überzeugt davon bin, das es vom Zukünftigen spricht. Gott wird Israel züchtigen, weil er es liebt. Er wird es zur Umkehr (Buße) leiten, aber die Nationen, diese wird er vertilgen (Sacharja 12,10 ff.). Was sich heute vor unseren Augen zusammentut, das könnte der Anfang vom „Tag des Herrn“ sein. Es deckt sich auch perfekt mit der Offenbarung und der Endzeitrede des Herrn Jesus. Es braut sich ein weltweiter Sturm zusammen und er hat direkt mit Israel zu tun.

    Wir sollten die uns noch zur Verfügung stehende Zeit nutzen um die Menschen in Jesu liebende Arme zu treiben! Er ist Rettung! Er ist das Lamm Gottes! Ohne sein Blut kein Zutritt zu Gott dem Vater! Hast du Jesus, hast du das Leben, hast du Jesus nicht, hast du das Leben nicht (Joh. 5,12).

  7. Danny sagt:

    Der HERR Jesus wird ein zweites Mal diesen Planeten betreten (1.Thessalonicher 3,13), den er gemacht hat (Kolosser 1,15-23) , mit allen seinen Heiligen.

    Das Volk Israel wird gleich den Brüdern Josefs erkennen, dass ihr verstoßener Bruder (Josef ein Bild von Jesus), der HERRSCHER und der RETTER der Welt ist. Sie werden weinen, umkehren und der HERR wird sie aufnehmen, wie Josef seine Brüder aufgenommen hat. Aber vorher die Drangsal, vorher Gefangenschaft, vorher Zucht. Die Heidin aber, die Frau Josephs (Ägypterin) Asnat, die ist ein Bild der Gemeinde Jesu, die noch in Zeiten der Fülle dem Bräutigam zugeführt wird (Entrückung), um in Zeiten der Hungersnot (Drangsal) in Sicherheit bei Jesus zu wohnen. Unverdiente Gnade für jeden, der glaubt, das Jesus Christus der HERR ist.

  8. Danny sagt:

    Johannes 14,2 – In meines Vaters Hause sind viele Wohnungen. Wenn’s nicht so wäre, hätte ich dann zu euch gesagt: Ich gehe hin, euch die Stätte zu bereiten? Und wenn ich hingehe, euch die Stätte zu bereiten, will ich wiederkommen und euch zu mir nehmen, auf dass auch ihr seid, wo ich bin.

  9. spenglersilvia sagt:

    Am Anfang hattet ihr gesagt: wir kämpfen gegen Amalek. Hat Gideon nicht auch gegen die Amalekiter gekämpft? Mir ganz wenig Männern. Alle Ängstlichen, schwachen, Unwilligen durften zu Hause bleiben – eine kleinere Schar kämpfte mit der größten Macht der Welt, dem Gott Seines Volkes. War es nicht so? Ich hatte es in der Jugend erstaunt gelesen – Eure Geschichte- ein Grund, warum Israel noch immer existiert. Ich habe als Deutsche nicht das Recht zu raten.
    Nehmt den Soldaten nicht den Sinn ihres gefährlichen, mutigen Kampfes; sie hatten soviel Eifer, kamen aus dem Urlaub geflogen – ihr Land zu retten.Es waren die „Fürsten der Welt“, die verzögerten und die Hamas tat es mit Absicht. Sie fügt zum Hass noch Verachtung.
    Ohne Gott, der Sein Volk über Jahrtausende erhalten hat, geht alles wieder schief. Es ist kein anderer Rat da. Das muss Israel doch wissen – Eure Geschichte!

  10. spenglersilvia sagt:

    Joel 2:28 3:1 „Und nach diesem will ich meinen Geist ausgießen…“
    Apg. 2,17: „Am Ende der Zeit, so sagt Gott…“

    Es steht im alten Bund so auch im Neuen. Das Gleiche – wir warten alle darauf.

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