Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Gewonnen auf dem Schlachtfeld, verloren am Verhandlungstisch? In Kriegen wird häufig über Siege und Niederlagen gesprochen. Unsere Regierung versprach dem Volk einen „totalen Sieg“ im Nahen Osten. Doch nicht jeder militärische Erfolg führt automatisch zu einem strategischen Gewinn. Manchmal werden beeindruckende militärische Leistungen auf dem Schlachtfeld erbracht, nur um anschließend am Verhandlungstisch an politischer Bedeutung zu verlieren. Genau diesen Eindruck hinterlässt die aktuelle Entwicklung im Konflikt mit dem Iran. Wochenlang wurde von einer historischen Gelegenheit gesprochen, das iranische Atomprogramm dauerhaft zu stoppen, die regionale Expansion Teherans einzudämmen und die Sicherheitslage Israels grundlegend zu verändern. Die Bilder vermittelten Stärke. Die Schlagzeilen sprachen von Entschlossenheit. Die Operation trug den Namen „Brüllender Löwe“. Doch je näher das angekündigte Abkommen zwischen Washington und Teheran rückt, desto drängender stellt sich eine andere Frage: Was bleibt von diesem Brüllen übrig, wenn am Ende die zentralen strategischen Ziele unerreicht bleiben? Denn Kriege werden nicht daran gemessen, wie spektakulär ihre ersten Tage verlaufen. Sie werden daran gemessen, welche Realität am Ende entsteht. Und genau hier beginnt die eigentliche Debatte.
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Römer 8/31
Wenn Gott für uns ist , wer kann dann gegen uns sein!
Gott segne euch!