Tacheles mit Aviel – Israels Beduinen wollen Blutrache 

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Ja, die Beduinen wollen sich an den palästinensischen Terroristen rächen – und wie.

von Aviel Schneider |
Beduinen
Screenshot Twitter

Mit dem Beduinenstamm Abu Issa begingen die Terroristen einen taktischen Fehler. Sie haben einen ihrer Söhne aus Tel Sheva brutal misshandelt und schließlich ermordet. Und wenn Beduinen Rache suchen, dann finden sie sie. Es würde mich nicht wundern, wenn der Beduinenstamm mitten im Krieg mit seinen Toyota-Jeeps voll bewaffnet in den Gazastreifen eindringt und in der Zwischenzeit das Feuer zwischen israelischen Soldaten und Hamas-Terroristen so lange unterbricht, bis sie die Mörder von Osama Abu Issa niedergemetzelt haben. In diesem Fall und Szenario kennen die Beduinen die Spielregeln besser als die israelischen Soldaten. Willkommen im Nahen Osten, an der Nahtstelle zu Israel.

Die Beduinenfamilie aus Tel Sheva im Süden Israels bietet eine Belohnung von einer Million US-Dollar für Hinweise auf Hamas-Terroristen, die nachweislich einen ihrer Söhne, Osama Abu Issa, am 7. Oktober in der Nähe von Reim brutal misshandelt und ermordet haben. Sein Onkel berichtete in israelischen Medien, wie Osama von den Terroristen gezwungen wurde, sich auszuziehen, gefoltert und schließlich erschossen wurde. Woher weiß der Onkel das? Ganz einfach.

 

Es gibt einen Film einer Autokamera, in dem Hamas-Terroristen Osama schließlich neben dem öffentlichen Schutzraum hinrichten.

„Wir werden uns an den Terroristen und ihren Familien rächen. Das ist eine Blutrache“, erklärte der Wüstenstamm Abu Issa, einer der gefährlichsten und am besten bewaffneten Beduinen-Stämme im Süden.

Mit dem der Wüstenstamm Abu Issa ist nicht zu spaßen

Osama war 29 Jahre alt, verheiratet und Vater eines Kindes. Er arbeitete als Wachmann in einem Solarpark im Süden und war zum Zeitpunkt des Massakers Wachmann beim Musikfestival Nova in der Nähe von Reim.

Die Angehörigen von Abu Issa waren schockiert, als sie das Video sahen, auf dem die Terroristen eine Waffe auf ihn richteten und ihn brutal schlugen. Sie setzten eine Belohnung von einer Million Dollar für Hinweise auf die sechs Terroristen aus, die an seiner Ermordung beteiligt waren. Die Beduinen von Tel Sheva vermuten, dass es sich bei den Tätern um Terroristen des Islamischen Dschihad handelt, von denen einige Persisch sprechen und die wahrscheinlich irgendwie Verwandte in Israel und Jordanien haben. „Wir sind bereit, eine Million Dollar für jede Information über diese Terroristen zu zahlen, die nicht das Ebenbild der Menschheit sind“, sagte ein Verwandter des Abu Issa Stammes. „Wir werden ihre Familien in Israel, Jordanien oder jedem anderen arabischen Land aufspüren und uns an ihnen rächen. Für uns sind auch ihre Angehörigen des Mordes schuldig. Wir werden uns an den Terroristen und ihren Familien rächen, und wenn es 50 Jahre dauert. Die Rache wird kommen und sie wird grausam sein.”

Einer der gefährlichsten Beduinen-Stämme

Ein anderer Vorschlag wäre, dass Israel dem Beduinenstamm mehrere Millionen Dollar zahlt und die Beduinen im Gazastreifen aufräumen und dort das Hamas-Terrorregime vernichten. Auf dem Telegram-Kanal haben wir mehrfach über israelische Beduinen-Patrouillenbataillone berichtet, die öffentlich vor laufender Kamera die Hamas-Terroristen warnen, sich im Gazastreifen für alle Toten in Israel zu rächen. Sie tun das auf Arabisch und das klingt noch schlimmer, denkt man. Aber es ist die einzige Sprache, die die palästinensischen Terroristen verstehen.

Das erklärt, warum Israel im letzten Monat immer wieder betont hat, ab jetzt sprechen wir Arabisch. Damit sagt Israel ganz einfach, wir verhalten uns wie Araber und wir müssen uns rächen, denn das sind die Spielregeln im Nahen Osten. Und wenn wir hier in diesem Land und in dieser Region überleben wollen, dann muss Israel umdenken und grausamer sein. Das klingt leider schrecklich, aber Israel hat im Moment keine andere Wahl.

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Eine Antwort zu “Tacheles mit Aviel – Israels Beduinen wollen Blutrache ”

  1. marie.luise.notar sagt:

    Klingt fast wie ein Krimi, möge aus dieser Situation eine wichtige und bessere Beziehung zwischen den Israelis und den Beduinen entstehen, denn bis jetzt habe ich eher in Erinnerung, dass es immer wieder “Reibereien” gab…

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