Washington und Teheran haben ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet. Präsident Donald Trump spricht von einer Chance auf Stabilität, seine Mitarbeiter von einer diplomatischen Errungenschaft. In Israel versucht man gleichzeitig, Zuversicht und Skepsis miteinander zu verbinden. Doch wer die Geschichte dieser Region kennt, weiß, dass gerade die Momente der Hoffnung oft die gefährlichsten sind. Denn bei aller Euphorie über das neue Abkommen muss man eines klar verstehen: Es handelt sich nicht um einen Friedensvertrag. Es handelt sich nicht einmal um ein endgültiges Atomabkommen. Was derzeit auf dem Tisch liegt, ist in erster Linie eine 60-tägige Feuerpause, ein Zeitfenster, in dem verhandelt werden soll. Sechzig Tage, in denen die Waffen schweigen sollen. Sechzig Tage, in denen die Diplomaten arbeiten sollen. Aber auch sechzig Tage, in denen alles scheitern und die gesamte Region erneut explodieren kann.
Der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance enthüllte in der Nacht weitere Einzelheiten über das Memorandum, das Washington und Teheran bereits elektronisch unterzeichnet haben. Das Dokument selbst soll lediglich anderthalb Seiten umfassen. Sein...
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Shalom, ich bin gerade aus Israel zurückgekehrt und habe am 07.06. den Raketenalarm im Hotel in Tiberias im Schutzraum verbracht.
Während meines Aufenthaltes im Land habe ich mich immer sicher gefühlt.
Unsere deutsche Reisegruppe ist aus Solidarität und aus Liebe zu Israel und seinen wunderbaren Bewohnern angereist und derart herzlich empfangen worden!
Dieses Abkommen ist das Papier nicht wert auf dem es steht.
Ein Waffenstillstand ist die Abwesenheit von Krieg, aber noch lang kein Frieden.
Frieden beinhaltet, dass das Existenzrecht Israels garantiert ist, dass der Iran seine Milizen still legt und das Atomprogramm lediglich auf die zivile Nutzung beschränkt – unter regelmäßiger internationaler Aufsicht. Eine schöne Illusion.
Das Ende dieser „Runde“ kommt.
Ich wünsche Israel den umfassenden Frieden G..ttes.