all

all

MitgliederTacheles mit Aviel – Friedenspause oder Pause vor dem Sturm?

Tacheles, offen und unverblümt sage ich meine Meinung. Wenn man dieser Tage die Schlagzeilen liest, könnte man fast glauben, der Nahe Osten stehe vor einem historischen Durchbruch.

Trump
US-Präsident Donald Trump beim Boarding der Air Force One am Flughafen Genf nach dem G7-Gipfel in Évian, 17. Juni 2026. Foto: EPA/Martial Trezzini/POOL

Washington und Teheran haben ein „Memorandum of Understanding“ unterzeichnet. Präsident Donald Trump spricht von einer Chance auf Stabilität, seine Mitarbeiter von einer diplomatischen Errungenschaft. In Israel versucht man gleichzeitig, Zuversicht und Skepsis miteinander zu verbinden. Doch wer die Geschichte dieser Region kennt, weiß, dass gerade die Momente der Hoffnung oft die gefährlichsten sind. Denn bei aller Euphorie über das neue Abkommen muss man eines klar verstehen: Es handelt sich nicht um einen Friedensvertrag. Es handelt sich nicht einmal um ein endgültiges Atomabkommen. Was derzeit auf dem Tisch liegt, ist in erster Linie eine 60-tägige Feuerpause, ein Zeitfenster, in dem verhandelt werden soll. Sechzig Tage, in denen die Waffen schweigen sollen. Sechzig Tage, in denen die Diplomaten arbeiten sollen. Aber auch sechzig Tage, in denen alles scheitern und die gesamte Region erneut explodieren kann.

Der amerikanische Vizepräsident J.D. Vance enthüllte in der Nacht weitere Einzelheiten über das Memorandum, das Washington und Teheran bereits elektronisch unterzeichnet haben. Das Dokument selbst soll lediglich anderthalb Seiten umfassen. Sein...

Israel Heute Mitgliedschaft
Voller Zugang zu exklusiven Inhalten, E-Paper, Zoom-Veranstaltungen und werbefreiem Lesen.

About the author

Patrick Callahan

This is an example of author bio/description. Beard fashion axe trust fund, post-ironic listicle scenester. Uniquely mesh maintainable users rather than plug-and-play testing procedures.

Ein Kommentar zu “Tacheles mit Aviel – Friedenspause oder Pause vor dem Sturm?”

  1. Uwe Janke sagt:

    Shalom, ich bin gerade aus Israel zurückgekehrt und habe am 07.06. den Raketenalarm im Hotel in Tiberias im Schutzraum verbracht.
    Während meines Aufenthaltes im Land habe ich mich immer sicher gefühlt.
    Unsere deutsche Reisegruppe ist aus Solidarität und aus Liebe zu Israel und seinen wunderbaren Bewohnern angereist und derart herzlich empfangen worden!
    Dieses Abkommen ist das Papier nicht wert auf dem es steht.
    Ein Waffenstillstand ist die Abwesenheit von Krieg, aber noch lang kein Frieden.
    Frieden beinhaltet, dass das Existenzrecht Israels garantiert ist, dass der Iran seine Milizen still legt und das Atomprogramm lediglich auf die zivile Nutzung beschränkt – unter regelmäßiger internationaler Aufsicht. Eine schöne Illusion.
    Das Ende dieser „Runde“ kommt.
    Ich wünsche Israel den umfassenden Frieden G..ttes.

Schreibe einen Kommentar

Anmelden