Für die Philister war er eher lustbetont. Das turbulente Leben Simsons zeigt einen tragischen Helden, der zwischen zwei Welten in Eretz Israel lebte. Die Neuinszenierung der Novelle „Simson“ von Zeev Jabotinsky, 1926 in Deutsch erschienen, bringt den menschlichen und geistlichen Konflikt des Kämpfers, Richters, Frauenhelden und Künstlers zum Ausdruck. Jabotinsky (1880-1940) war ein russischer Zionist und Schriftsteller. Er war Gründer der Jüdischen Legion im Ersten Weltkrieg und des nationalistischen und revisionistischen Zionismus.
Simson war vom Stamm Dan. Er verfügte über enorme körperliche Kraft. So lange er sein Haupthaar ungeschoren ließ, blieb der Auserwählte Gottes unbesiegbar. Das hebräische Wort Nasir wird heute mit Mönch übersetzt. In der Bibel ist damit ein Mensch gemeint, der Gott gegenüber freiwillig einen Eid leistet.
Aber sein eigenes Volk weiß mit Simson nichts anzufangen. Simson bricht unter dem...
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