Palästinensische Autonomiebehörde macht Israel für Eskalation verantwortlich

Anstatt den Raketenangriff auf Beersheva zu verurteilen, machte das Kabinett der Palästinensischen Autonomiebhörde Israel für die Eskalation im Süden verantwortlich.

Palästinensische Autonomiebehörde macht Israel für Eskalation verantwortlich

Das Kabinett der Palästinensischen Autonomiebehörde hat sich gestern während einer Sitzung in Ramallah zu der weiteren Eskalation der Situation an der Grenze zum Gazastreifen geäußert.

Wer nun eine Verurteilung des gestrigen Raketenangriffs auf die Stadt Beersheva erwartet hat, wurde enttäuscht. Vielmehr wurde Israel für die sich immer weiter zuspitzenden Lage im Gazastreifen verantwortlich gemacht.

Ein Sprecher der Autonomiebehörde, Yusuf al-Mahmud, behauptete, Israel würde durch die Blockade Gazas und der Bombardierung von Zivilisten, Häusern und Schulen eine Politik der kollektiven Bestrafung betreiben und damit „verabscheudungswürdige Verbrechen gegen hilflose Bürger“ begehen.

Weiter sagte er, das die ständige Eskalation in Gaza Teil einer allgemeinen Eskalation in „unserem ganzen Land Palästina“ sei und nicht getrennt von der Eskalation in Judäa, Samaria und dem besetzten Al-Quds (Jerusalem) durchgeführt würde.

Der Raketenangriff auf Beersheva wurde in keinem Wort erwähnt oder gar verurteilt.

Archivbild: Palästinensische Führung bei einem Treffen in Ramallah (Foto: Flash90)

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