Netanjahu: Es ist gut, in Israel zu leben

„Die Leute merken, dass das Land auf einem aufsteigenden Ast ist, dass es gut ist, hier zu leben – so sind etwa 90% der Bürger zufrieden damit, hier zu leben“, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu während der Kabinettssitzung am Mittwoch.

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„Die Leute merken, dass das Land auf einem aufsteigenden Ast ist, dass es gut ist, hier zu leben – so sind etwa 90% der Bürger zufrieden damit, hier zu leben“, sagte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu während der Kabinettssitzung am Mittwoch.

Zu Beginn der Kabinettssitzung äußerte Netanjahu sich in Bezug auf die iranischen Kräfte in Syrien und sagte, dass Israel entschlossen sei, den Iran und seine Verbündeten am Aufbau von Militärbasen in Syrien zu hindern.

„Wir arbeiten entschieden gegen diese Versuche, wie auch gegen Versuche, Präzisionswaffen in allen Bereichen herzustellen, ob nah oder fern. Dadurch werden wir weiterhin für die Sicherheit Israels eintreten“, wie Netanjahu sagte.

Danach bezog er sich auf vor kurzem veröffentlichte Statistik des Zentralbüros für Statistiken: „Es gibt eine Menge Metriken, die den Bürgern Israels Zufriedenheit bringen – das steigende BIP, die sinkende Arbeitslosigkeit, die Kreditwürdigkeit auf dem Höhepunkt, der sinkende Ungleichheitsindex. Aber es gibt einen Index, der hat mir, und ich bin mir sicher, auch Kabinettsministern, eine besondere Befriedigung gebracht.“

„Wir erhielten wichtige und glückliche Neuigkeiten, dass 89% der israelischen Bürger, fast 90%, zufrieden oder sehr zufrieden mit ihrem Leben sind. Das sind gute Neuigkeiten, und es ist ein Ergebnis aus dem Wissen heraus, dass es für israelische Bürger gut ist, in Israel zu leben.“

„Israel ist eine aufstrebende Weltmacht, seine Wirtschaft wächst und blüht, unsere Auslandsbeziehungen blühen auf, Infrastrukturen werden aufgebaut, das Leben in Israel ist in allen Bereichen gut, der Tourismus ist auf dem Höhepunkt. Die Menschen haben einfach das Gefühl, dass das Land auf dem Weg nach oben ist, dass es gut ist, in Israel zu leben – und deshalb sagen etwa 90% der Bürger des Landes, dass sie mit dem Leben hier zufrieden oder sehr zufrieden sind. Das macht uns, vorübergehend, zufrieden.“

„Wir sind damit nicht zufrieden, wir wollen uns ständig verbessern und es noch besser machen. Außerdem haben wir weitere 11%, die wir erreichen müssen. Deshalb möchte ich allen Bürgern Israels ein gutes und süßes neues Jahr wünschen, und dass das nächste Jahr erfolgreich sein wird wie das vorherige. Gutes Jahr für Sie“, fügte er hinzu.

Neben diesen Statistiken wurden auch die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht, welche im Auftrag des „People“- Programms des israelischen Senders Channel 12 durchgeführt wurde. Wären am heutigen Tage Knessetwahlen, würde die Likud Partei mit Netanjahu an der Spitze auf 36 von insgesamt 120 Sitzen kommen.

Yesh Atid von Yair Lapid würde auf dem zweiten Platz folgen mit 18 Sitzen. Platz drei würden sich, mit jeweils 11 Sitzen, die Zionistische Union mit Avi Gabbay, das Jüdische Haus, geführt von Naftali Bennett, und die Vereinte Arabische Liste mit Ayman Odeh an der Spitze teilen.

Die orthodoxe Torah-Partei käme auf 7 Sitze, Kulanu von Finanzminister Moshe Kachlon und Jisra´el Beitenu von Verteidigungsminister Avigdor Liberman würden jeweils 6 Sitze erhaltem. Auf den letzten Plätzen wären Meretz und Orly Levy-Abekasis neue Partei mit 5 Sitzen jeweils sowie Schas, angeführt von Aryeh Deri, mit 4 Sitzen.

Des weiteren wurde gefragt, wer im Falle eines Ausscheidens Netanjahus aus dem Amt des Vorsitzenden der Likud-Partei seinen Platz einnehmen sollte. Hierbei überholte Justizminister Ayelet Shaked den Kulturminister Miri Regev mit 12% gegenüber den 10% Regevs. Finanzminister und Vorsitzender der Kulanu-Partei Moshe Kahlon erreichte nur eine Zustimmungsrate von 6% auf die Frage, wer Premierminister Benjamin Netanjahu in seinem Amt ersetzen könnte.

Bild: Kabinettssitzung vom Mittwoch (Foto: Hadas Parush/Flash90)

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