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Netanjahu an europäische Patrioten: „Wir sind vereint in einem Kampf um die Zukunft“

Der Ministerpräsident empfängt die Delegation von „Patriots for Europe“ (Patrioten für Europa) in Jerusalem und warnt vor einer globalen Allianz zwischen dem radikalen Islam und der radikalen Linken.

Europa
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verkehrsministerin Miri Regev mit der Delegation von „Patriots for Europe“ in Jerusalem. Foto: Kobi Gideon/GPO

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und Verkehrsministerin Miri Regev trafen sich am Sonntag im Büro des Premierministers in Jerusalem mit einer Delegation von Patriots for Europe (Patrioten für Europa), bestehend aus Parlamentsabgeordneten aus Ungarn, Österreich, Spanien und Frankreich.

Das Treffen unterstrich die wachsende politische Annäherung zwischen Israel und nationalistischen, auf Souveränität ausgerichteten Bewegungen in Europa, verbunden durch ihre Ablehnung des radikalen Islamismus, des Antisemitismus und dessen, was beide Seiten als Erosion der Grenzen und der nationalen Identität auf dem gesamten Kontinent bezeichnen.

Während des Treffens dankten Ministerpräsident Netanjahu und Ministerin Regev der Delegation für ihre „unerschütterliche und konsequente Unterstützung des Staates Israel“ und für ihr „mutiges Beharren auf Souveränität“ in ihren eigenen Ländern.

Ministerin Regev stellte Netanjahu auch offiziell den „Patrioten Jerusalems“ vor, dem ersten israelischen Ableger, der sich der breiteren europäischen Patriotenbewegung anschließen wird – ein symbolischer und strategischer Schritt zur Ausweitung der Präsenz der Gruppe in Israel.

„Die westliche Zivilisation wird angegriffen“

In seiner Ansprache an die Delegation stellte Netanjahu die aktuelle Sicherheitslage Israels als Teil eines umfassenderen Zivilisationskonflikts dar.

„Die westliche jüdisch-christliche Zivilisation wird angegriffen“, sagte der Ministerpräsident. „Dies ist eine Anstrengung, die nicht nur vom radikalen Islam ausgeht, sondern in Zusammenarbeit mit Kräften, die Sie gut kennen: der tief radikalen Linken und den Islamisten, die theoretisch Rivalen sein sollten, aber durch eine Sache vereint sind – den Hass auf Israel und die Juden.“

Netanjahu kritisierte die europäischen Regierungen, die seiner Meinung nach „ihre Grenzen ohne jegliche Kontrolle geöffnet“ hätten, und bezeichnete die Massenmigration und den Verlust der Grenzkontrolle als langfristigen strategischen Fehler und nicht als kurzfristigen politischen Irrtum.

„In dieser Hinsicht“, fügte er hinzu, „sind wir nicht nur Verbündete und Mitstreiter, sondern Brüder und Schwestern im entscheidenden Kampf um die Zukunft der Welt.“

Er schloss mit einer Warnung, die Israels langjährige Sicherheitsbedenken widerspiegelte: „Die größte Gefahr, der die Welt gegenübersteht, ist die Verbindung zwischen militantem Islam und Atomwaffen.“

Regev: Israel ist nicht allein

Ministerin Regev betonte die politische Bedeutung des Besuchs und stellte ihn als Beweis dafür dar, dass die diplomatische Isolation Israels kaum mehr als eine liberale Fantasie ist.

„Das Treffen mit der Delegation der Patrioten ist ein Beweis dafür, dass Israel nicht allein ist“, sagte sie. „Es gibt mutige Politiker in Europa, die verstehen, dass Israels Kampf auch ihr Kampf ist – für Souveränität, für Grenzen und für nationale Identität.“

Regev beschrieb die Verbindung zu den Patriots for Europe als „strategischen Schachzug“, der Israels Position international stärkt und eine Einheitsfront gegen Boykotte und Delegitimierungskampagnen schafft.

„Wir werden zusammen für unsere gemeinsamen Werte einstehen“, sagte sie, „und die Zukunft künftiger Generationen schützen.“

Patriots for Europe: „Wir stehen fest an der Seite Israels“

Im Anschluss an das Treffen veröffentlichte die Delegation von Patriots for Europe eine kurze, aber unmissverständliche Erklärung auf X, in der sie ihre Unterstützung für Israel bekräftigte.

„Eine Delegation von Patriots for Europe traf sich heute in Jerusalem mit Ministerpräsident Netanjahu“, erklärte die Gruppe. „Wir stehen fest an der Seite Israels in unserem gemeinsamen Kampf gegen den radikalen Islamismus und die zunehmende Welle des Antisemitismus in ganz Europa.“

Der Besuch spiegelt eine umfassendere Neuausrichtung zwischen Israel und europäischen politischen Kräften wider, die Israel zunehmend nicht nur als regionalen Verbündeten, sondern als Frontstaat in einer umfassenderen ideologischen und sicherheitspolitischen Konfrontation betrachten – einer Konfrontation, von der beide Seiten glauben, dass sie Europa und den Nahen Osten für die kommenden Jahrzehnte prägen wird.

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Patrick Callahan

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