Dieser Artikel erschien in der Juli– August- Ausgabe von Israel Heute. Israel Heute – Mitglieder lesen die Artikel zuerst. Noch kein Mitglied? Klicken Sie hier!
Moshe ist 46 und lebt im Jerusalemer Viertel Nachalot. Es vergeht kein Tag, an dem er nicht zum Machane Jehuda Markt kommt. Moshe fällt auf. Armwedelnd durchstreift er ruhelos die Gassen, dabei führt er Selbstgespräche. An normalen Tagen stört das kaum jemanden. Man vermeidet es, ihm in die Quere zu kommen, und damit gut.
Doch es gibt auch schwierigere Tage. Dann verzweifelt Moshe an sich selbst und an den Menschen um ihn herum. Die Verkäufer sehen es nicht gern, wenn die Kundschaft wegen Moshe einen Bogen um ihre Stände macht. Sie verscheuchen ihn dann, und manchmal wird sogar die Polizei gerufen.
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