Am Morgen des 19. Juni 2025 trifft ein erneuter iranischer Raketenangriff das Herz Israels. Dieser Artikel verwebt aktuelle Berichte, historische Reflexionen und kulturelle Erinnerung zu einer ungewöhnlichen Collage. Sein leicht modifizierter Titel stammt aus einem deutschen Spielfilm von 1968 – produziert genau ein Jahr nach dem entscheidenden Sechstagekrieg, den Israel gegen seine arabischen Nachbarn zu führen hatte. Die teils grotesk wirkende Verschiebung zwischen filmischer Behaglichkeit und grausamer Realität ist kein Zufall – sondern Teil der Botschaft.
Raketenalarm um 07:04 Uhr
Das Mobiltelefon reißt mich am heutigen Tag, 19. Juni 2025 genau um 07.04 Uhr mit dem unverkennbar befremdlichen und lästigen Ton aus den einzigen zwei Stunden Ruhe, die ich in der vergangenen Nacht gehabt habe. Seit dem 12. Juni schlafe ich nur noch extrem wenig. Ein Zustand zwischen Übermüdung, Wachsamkeit und existenzieller Anspannung.
Die Sonne, längst aufgegangen, scheint durch die Ritzen der Fensterläden. Vögel zwitschern draußen in den Bäumen des Gartens. Eine Katze streitet sich mit einem Hund. Ansonsten ist es auffallend ruhig auf der Straße vor dem Haus. Keine fahrenden Autos, kein Lärmen der Eltern, die ihren heiß...
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