Vor kurzem zeigte das israelische Fernsehen einen Dokumentarfilm, der die Lebensgeschichte von Hila Gal erzählt.
Hila Gal ist Tochter eines Holocaust-Überlebenden. Ihr Vater schaffte es in die prestigeträchtige Position eines Piloten bei der Luftwaffe, heiratete und in der Vorzeigefamilie wuchsen vier Kinder auf. Nach außen das Ideal einer israelischen Familie.
Hila enthüllt jedoch, dass ihr 10 Jahre älterer Bruder sie ab ihrem vierten Lebensjahr vergewaltigte. Es geschah zwei Mal wöchentlich, bis sie 19 Jahre alt war. Obendrein wurde sie von ihm schwanger und ließ abtreiben.
Dieser Horror fand im Elternhaus statt. Die anderen Familienmitglieder hätten bemerken müssen, was vor sich ging. Offensichtlich war dem nicht so. Auch ihr Bruder machte Karriere als Pilot. Nach seiner Armeezeit wurde er Arzt.
Als Hila endlich Mut fasste und das schreckliche Geheimnis erzählte, wurde beschlossen, den Bruder aus der Familie zu verbannen, aber den Missbrauch geheim zu halten und das dunkle, schändliche Familiengeheimnis nicht an andere weiterzugeben.
Jahrelang schwieg Hila. Die Ausgrenzung des Bruders aus der Familie vermittelte ihr ein trügerisches Gefühl von Frieden...
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