Der Kibbuz wurde nach dem Schriftsteller Yosef Haim Brenner benannt, der zusammen mit anderen Juden im Mai 1921 in Jaffa von arabischen Aufständischen ermordet wurde. Man richtete eine Baracke zum Speisesaal her, und einige Mitglieder begannen, das etwa 20 Hektar große zur Verfügung stehende Land zu bewirtschaften. Der größte Teil des Einkommens für den Kibbuz stammte von der Arbeit der Mitglieder in den Obstgärten von Rehovot und Carmia.
Ende 1928 kamen deutsche Neueinwanderer der Herut-Gruppe in den jungen Kibbuz. Sie hatten zuvor eine landwirtschaftliche Ausbildung in der Nähe von Hannover absolviert. Ihr Zusammentreffen mit der litauischen Gruppe führte natürlich zu Konflikten. Zeitzeugen berichteten, dass die Tische im Speisesaal zwischen den Litauern und den „Yekkes“ aufgeteilt waren. Die harte Arbeit aller und das gemeinsame Ideal des Aufbaus einer neuen Gesellschaft brachten die Barrieren letztendlich zu Fall.
1933 kamen 280 neue Mitglieder aus Deutschland. Die Aufnahme neuer Einwanderer hatte trotz des Mangels an Arbeitsplätzen und Wohnraum höchste Priorität. Givat Brenner war auch ein Pionier beim Aufbau von Fabriken. 1935 wurde die Rimon-Fabrik gegründet, die während des...
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