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Israelische Kampfflugzeuge bombardieren iranischen Drohnen-Startplatz

Kampfflugzeuge griffen ein Kommandozentrum der Quds-Einheit sowie einen Drohnenstützpunkt an – Teil der jüngsten Angriffswelle der gemeinsamen Operationen Jerusalems und Washingtons gegen die Islamische Republik.

Kampfflugzeuge
Israelische Kampfflugzeuge greifen Flugzeuge der Quds-Einheit der Revolutionsgarden (IRGC) sowie weitere militärische Infrastruktur am Flughafen Mehrabad in Teheran an, 7. März 2026. Bild: IDF

(JNS) Israelische Kampfflugzeuge durchquerten am Montag in zwei Angriffswellen den iranischen Luftraum und griffen Ziele des Regimes an. Die Angriffe sind Teil der gemeinsamen Operationen Jerusalems und Washingtons, die am 28. Februar begonnen wurden, um die Macht der Islamischen Republik zu schwächen.

Kampfflugzeuge der israelischen Luftwaffe setzten in der ersten Angriffswelle mehr als 170 Präzisionswaffen in drei zentraliranischen Provinzen ein. Ziele waren unter anderem ein Kommandozentrum der Quds-Einheit der Islamischen Revolutionsgarden in Teheran, Raketen- und Verteidigungsstellungen in Isfahan sowie weitere militärische Infrastruktur im Raum Schiras.

Die Quds-Einheit ist nach Angaben der israelischen Armee für die Führung regionaler Terrorstellvertreter des iranischen Regimes verantwortlich. Sie betreibt verdeckte Operationen, plant Anschläge, unterstützt und transferiert Waffen und finanziert Angriffe im gesamten Nahen Osten.

Israel griff zudem am Montag das Hauptquartier der Drohneneinheit der Revolutionsgarden an. Von dort aus habe das „iranische Terrorregime“ Drohnen gegen israelisches Territorium gestartet und weitere unbemannte Fluggeräte für zusätzliche Angriffe gelagert, teilte die Armee mit.

„Die gemeinsamen Bemühungen zur weiteren Schwächung der Angriffs- und Verteidigungsfähigkeiten des Regimes dauern auch in diesen Stunden an, während gleichzeitig die Angriffe auf die Infrastruktur zur Produktion ballistischer Raketen im gesamten Iran ausgeweitet werden“, erklärte die israelische Armee. „Die abgeschlossenen Angriffe sind Teil einer Phase, die darauf abzielt, den Kern der militärischen Strukturen und Systeme des iranischen Terrorregimes weiter zu beschädigen.“

Israel greift sechs iranische Militärflugplätze an

Die israelische Luftwaffe habe in der Nacht zum Sonntag Angriffe auf sechs große iranische Militärflugplätze abgeschlossen, teilte die Armee mit. Dabei seien Flugzeuge der Quds-Einheit der Revolutionsgarden sowie iranische Kampfhubschrauber zerstört worden.

Darüber hinaus wurden Start- und Landebahnen sowie Ortungs- und Detektionssysteme angegriffen.

„Die angegriffenen Flugplätze wurden vom iranischen Terrorregime genutzt, um terroristische Stellvertreter im Nahen Osten zu bewaffnen und zu finanzieren, darunter Hisbollah, Hamas und das Huthi-Terrorregime“, erklärte das Militär. „Die Angriffe beeinträchtigen die Fähigkeit des iranischen Militärs, seine Luftstreitkräfte gegen Flugzeuge der israelischen Luftwaffe einzusetzen, und stören die Fähigkeit des Regimes zur Wiederbewaffnung – sowohl für sich selbst als auch für seine Terrorstellvertreter im gesamten Nahen Osten.“

Iranischer Außenminister schließt neue Gespräche mit den USA aus

Der iranische Außenminister Abbas Araghchi erklärte am Montag, Teheran habe nach den gemeinsamen Militärschlägen der USA und Israels gegen das Ajatollah-Regime keine Pläne, die Gespräche mit Washington wieder aufzunehmen.

In einem Interview mit PBS NewsHour sagte Araghchi, die Islamische Republik habe eine „sehr bittere Erfahrung“ bei Verhandlungen mit den Vereinigten Staaten gemacht. Er warf Washington und Jerusalem „Aggression“ vor, die die Region destabilisiert habe. Verhandlungen mit den USA stünden daher nicht mehr auf der Tagesordnung Irans.

Seit Beginn der Operation hat das iranische Regime Vergeltungsangriffe auf Israel, auf US-Stützpunkte sowie auf mehrere arabische Golfstaaten gestartet – darunter Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Der Rat der Arabischen Liga verurteilte die Angriffe am Sonntag als „illegale iranische Aggressionen“ und als „ernste Bedrohung für den internationalen Frieden und die Sicherheit“. Die Außenminister der arabischen Staaten forderten Teheran auf, alle „feindlichen militärischen Operationen sowie provokativen Handlungen oder Drohungen gegen Nachbarstaaten“ unverzüglich einzustellen.

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Patrick Callahan

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