Da denkt man, dass sich die Lage in und um den Gazastreifen vielleicht endlich etwas beruhigen wird, besonders nachdem in der letzten Woche 15 Millionen Dollar aus Katar nach Absprache mit Israel in den Gazastreifen gebracht wurden, da begann dann gestern Abend plötzlich mein Handy zu vibrieren. Raketenalarm! Eigentlich hatte ich das nicht erwartet.
Israel
Die Lage im Süden ist seit gestern Abend wieder angespannt. Ein Offizier der israelischen Armee ist bei einer Operation innerhalb des Gazastreifens ums Leben gekommen, nachdem das Sonderkommando der Armee von Hammas-Terroristen entdeckt worden war. Auf arabischer Seite kamen insgesamt sieben Terroristen ums Leben, darunter ein führendes Mitglied des militärischen Armes der Hamas. 17 Raketen wurden in der Nacht aus dem Gazastreifen auf Israel abgeschossen.
In einer Rede zum 14. Jahrestag des Todes von Jassir Arafat kritisierte Palästinenserchef Mahmud Abbas erneut die von US-Präsident Donald Trump geförderte Friedensinitiative für den israelisch-palästinensischen Konflikt.
Ein Terrorist aus dem Gazastreifen hat am Freitag den Grenzzaun überschritten und ist in einen Kibbutz eingedrungen, wo er ein Treibhaus in Brand steckte. Er war zum Glück unbewaffnet und konnte festgenommen werden.
Drei Koffer mit insgesamt 15 Millionen US-Dollar aus Katar erreichten am Donnerstag den Gazastreifen. Damit wurden am Freitag die Gehälter der Beamten der Hamas-Regierung bezahlt. Als Gegenleistung wird Ruhe erwartet. In Israel sind viele nicht zufrieden und sehen darin eine Kapitulation vor der Hamas.
Das heutige ganz neue Video führt uns in die Judäische Wüste. Am südwestlichen Ende des Toten Meeres, auf einem isolierten Tafelberg, der Teil des Judäischen Gebirges ist, befindet sich die ehemalige jüdische Festung Masada.
Die neue Woche hat begonnen. Das Wochenende ist wieder mal „wie im Fluge“ vergangen. Ein paar Worte über den Shabbat mit der ganzen Familie, eine amüsante Fernsehserie genau darüber, überflutete Wadis und eine eingebrochene Straße in der Wüste am Toten Meer.
Die Wahl eines neuen Militärkommandanten schlägt in den meisten Ländern kaum große Wellen, anders ist es in Israel.
Am Mittwoch haben die äthiopischen Juden in Israel das Sigd Fest gefeiert. An diesem Tag, der mittlerweile als offizieller Feiertag für alle Israelis gilt, erneuern sie ihren Bund mit Gott und drücken ihre Verbindung zu Zion aus. Bei den Feierlichkeiten wurde auch zu einem Ende des Rassismus aufgerufen.



