Abbas weiter gegen US-Friedensplan

In einer Rede zum 14. Jahrestag des Todes von Jassir Arafat kritisierte Palästinenserchef Mahmud Abbas erneut die von US-Präsident Donald Trump geförderte Friedensinitiative für den israelisch-palästinensischen Konflikt.

Abbas weiter gegen US-Friedensplan

In einer Rede zum 14. Jahrestag des Todes von Jassir Arafat kritisierte Palästinenserchef Mahmud Abbas erneut die von US-Präsident Donald Trump geförderte Friedensinitiative für den israelisch-palästinensischen Konflikt.

Der „Jahrhundertdeal“ würde nicht durchgehen, das Schicksal des Landes Palästina würde vom palästinensischen Volk entschieden werden, sagte Abbas. „Wir werden in unserem Land bleiben und weiter handeln Unsere Fahne wird auch weiterhin auf den Mauern Jerusalems gehisst werden, so wie Du es immer wolltest“, sagte er an Arafat gerichtet.

„Das palästinensische Volk befindet sich in der gefährlichsten Zeit, die es bis jetzt durchmachen musste. Die Provokation, die mit der Balfour-Erklärung begann, ist noch nicht beendet. Die Besatzung muss ein Ende haben. Es gibt keinen einzigen Palästinenser geben, der dazu bereit ist, auf die Rechte des palästinensischen Volkes zu verzichten.“

Die Rede von Mahmud Abbas kommt nur wenige Tage nach einem Treffen zwischen dem amerikanischen Gesandten Jason Greenblatt mit Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, in dem Greenblatt Berichten zufolge gesagt haben soll, dass die Vereinigten Staaten den Friedensplan „bald“ veröffentlichen werden.

Bild: Palästinenserchef Mahmud Abbas bei seiner Rede am Grab von Jassir Arafat (Foto: Flash90)

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