Terrorist überschreitet Grenze und steckt Treibhaus im Kibbutz in Brand

Ein Terrorist aus dem Gazastreifen hat am Freitag den Grenzzaun überschritten und ist in einen Kibbutz eingedrungen, wo er ein Treibhaus in Brand steckte. Er war zum Glück unbewaffnet und konnte festgenommen werden.

Nachdem 15 Millionen US-Dollar aus Katar in den Gazastreifen gebracht worden waren, versprach man sich auf israelischer Seite etwas Ruhe. Dass nicht alle im Gazastreifen daran interessiert zu sein scheinen, zeigt ein Vorfall vom Freitag, als ein Terrorist den Grenzzaun nach Israel übertrat, in den Kibbutz Netiv Ha’asera eindrang und dort ein Treibhaus in Brand steckte.

Nachdem die israelische Armee von dem Sicherheitschef des Kibbutz über den schweren Vorfall informiert worden war, konnte der Terrorist festgenommen und dem Nachrichtendienst, Shin Bet, übergeben werden. Er hatte keine Waffen bei sich. Untersuchungen ergaben, dass es sich bei dem Terroristen um einen serienmäßigen Grenzübergänger handelte. Er soll in der Vergangenheit bereits sechs bis acht mal die Grenze nach Israel überschritten haben. Es wird angenommen, dass er festgenommen werden wollte, um in ein israelisches Gefängnis zu kommen.

Dennoch wird der Vorfall, bei dem kein Mensch zu Schaden gekommen war, sehr Ernst genommen. Die Bewohner des Kibbutz waren beunruhigt über die Leichtigkeit, mit der es dem Terroristen gelang, die Grenze zu überschreiten und in den Kibbutz einzudringen. Was hätte passieren können, wenn der Terrorist bewaffnet gewesen wäre, fragte man sich.

Der Sachschaden, der durch den Brand des Treibhauses verursacht wurde, wird auf mehrere hunderttausend Shekel geschätzt.

Kommentare: