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MitgliederIsrael unter Druck: Netanjahu zwischen Gaza, Geiseln und Trump

Israel Heute-Korrespondent Itamar Eichner analysiert die Sackgasse im Gaza-Krieg: Warum Israels Regierung und die USA unter Trump neue Wege finden müssen.

Familienangehörige von Geiseln, ehemalige Geiseln und Unterstützer marschieren zur Zweigstelle der US-Botschaft in Tel Aviv und fordern die Freilassung aller Geiseln, 26. Juli 2025. Foto: Miriam Alster/Flash90

Es gibt viele Gründe, warum der aktuelle Zustand im Gazastreifen nicht andauern kann. Einerseits macht die internationale Reaktion auf Bilder aus Gaza und auf die Vorwürfe einer gezielten Aushungerung die Situation auf Dauer unhaltbar. Der internationale Druck auf Israel nimmt in den letzten Monaten spürbar zu. Zudem ist die US-Regierung nicht bereit, das derzeitige Patt zu akzeptieren – es widerspricht offen den Versprechen von Präsident Donald Trump, Frieden zu schaffen, den Krieg in Gaza zu beenden und die Geiseln zurückzubringen.

Auch für Israel selbst ist der momentane Zustand aus mehreren Gründen nicht haltbar: Die israelische Öffentlichkeit duldet kein weiteres Verharren – weder werden Geiseln befreit noch gibt es nennenswerte militärische Erfolge, während junge israelische Soldaten weiterhin verletzt oder getötet werden. Der Regierung ist bewusst, dass der Nutzen der aktuellen Strategie zunehmend abnimmt. Je länger das Patt anhält, desto größer wird die Gefahr von Fehlern – sowohl was zivile Opfer auf palästinensischer Seite als auch israelische Verluste betrifft. Gleichzeitig scheint eine Befreiung der Geiseln in weiter Ferne zu liegen, und Hinweise auf bevorstehende militärische Operationen...

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Patrick Callahan

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