(JNS)Israels Außenminister Gideon Sa’ar war am Dienstag zu einer Afrikareise aufgebrochen, um Israels neue Botschaft in Sambia einzuweihen.
Während seines Besuchs ist ein Treffen mit Sambias Präsident Hakainde Hichilema, Außenminister Mulambo Haimbe und Parlamentspräsidentin Nelly Mutti geplant.
Israel und Sambia wollen im Rahmen des Besuchs zudem eine Reihe von Initiativen vorstellen, die der Vertiefung der bilateralen Beziehungen dienen sollen.
Die Einweihung der Botschaft ist für Mittwoch in Lusaka, der sambischen Hauptstadt, angesetzt.
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Israel is Returning to Africa:
Minister of Foreign Affairs @gidonsaar will depart today for a diplomatic visit to Africa, during which he will inaugurate 🇮🇱’s Embassy in Zambia🇿🇲
During the visit, a series of initiatives will be presented to strengthen bilateral relations… pic.twitter.com/xHW1oIFtm3
— Embassy of Israel SA (@IsraelinSA) August 19, 2025
Israel unterhielt in den 1960er- und 1970er-Jahren bereits eine Botschaft in Sambia, die im Zuge einer umfassenderen Reduzierung israelischer diplomatischer Vertretungen in Afrika geschlossen wurde.
„Die Wiedereröffnung der Botschaft nach Jahrzehnten ist ein wichtiger Schritt zur Vertiefung der bilateralen Beziehungen mit Sambia und Teil einer umfassenderen Initiative, die Beziehungen zu afrikanischen Staaten auszuweiten und zu stärken“, erklärte Sa’ars Büro.
Sambia unterhält seit 2015 eine Botschaft in Israel.
Auf dem Weg nach Lusaka wird Sa’ar in Addis Abeba Halt machen, um Gespräche mit Äthiopiens Außenminister Dr. Gedion Timotheos zu führen – das vierte Treffen der beiden seit Sa’ar sein Amt angetreten hat.
In der vergangenen Woche besuchte Israels stellvertretende Außenministerin Sharren Haskel Nigeria zu Gesprächen über die Stärkung der bilateralen Beziehungen. Die dreitägige Reise markierte den jüngsten Versuch in einem wachsenden Tauziehen zwischen Unterstützern und Gegnern des jüdischen Staates in Afrika.
Von Südafrika angeführte afrikanische Staaten haben sich als lautstarke Kritiker Israels hervorgetan, während andere enge Beziehungen pflegen, die auf gemeinsamen strategischen Interessen und dem Glauben beruhen.
Haskel besuchte zudem den Südsudan, als Teil der ersten offiziellen israelischen Delegation in das Land.




