Was Gott Abraham beim „Bund zwischen den Stücken“ zuspricht, ist eine der geheimnisvollsten Aussagen der Bibel. Dieser Bund enthält ein gewaltiges Versprechen – geografisch, national, historisch und geistlich. Meist wird er als eine Vision verstanden, die noch nicht erfüllt ist. Über Jahrzehnte hinweg haben wir über die biblischen Grenzen Israels sinniert, aber nie laut ausgesprochen, was wir denken. Wir waren diesbezüglich stets übervorsichtig und sagten uns, dass schon allein das Fantasieren von einem Großisrael einen Krieg entzünden könnte.
Doch zeigt ein nüchterner Blick auf die geopolitische Realität im Nahen Osten denn nicht, dass wir vielleicht eine Epoche erleben, in der sich genau das verwirklicht? Seit Jahrtausenden haben wir erstmals eine Situation, in der funktional, strategisch und symbolisch dieses alte Versprechen ein hörbares Echo hervorruft. Gibt es eine neue Perspektive, wie man das biblische Großisrael, wie es zu Zeiten Davids und Salomos bestand, sehen kann?
INTERPRETATION
Es ist notwendig, den Terminus „Vom Bach Ägyptens bis zum großen Strom, dem Euphrat“ zu interpretieren....
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Träumen ist erlaubt! Aber Realitäten werden nicht durch das, ‚was man träumt‘, erzeugt, auch nicht durch das,’was man will‘, sondern durch das ‚was man ist‘! Das Israel der Gegenwart: Zerstritten und von Hass geprägt. Ich glaube nicht, dass das reicht für ‚Großisrael‘!
WIR leben in eben diesem gegebenem „Reich“ seit Tausenden. Es wurde Abraham verheißen, dem Stammvater vieler Völker. Denkt mal drüber nach. Ich habe noch gelernt „warum soll ich meinen Bruder schlagen oder meiner Schwester wehtun“. WARUM könnt ihr das nicht ?