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Iranische Streitkräfte an der israelischen Grenze?

Iranische Kampftruppen an der israelisch-syrischen Grenze auf den Golanhöhen – ein Albtraum für die Regierung in Jerusalem. Doch dieses Szenario könnte schon bald Wirklichkeit werden. Davor hat Yuval Steinitz, der israelische Minister für Infrastruktur, in einem Interview mit dem Armee-Radio gewarnt. Er möchte Russland, den USA und anderen Weltmächten klar machen, dass sich der Iran nicht an Israels Grenzen einnisten darf.

Iranische Kampftruppen an der israelisch-syrischen Grenze auf den Golanhöhen – ein Albtraum für die Regierung in Jerusalem. Doch dieses Szenario könnte schon bald Wirklichkeit werden. Davor hat Yuval Steinitz, der israelische Minister für Infrastruktur, in einem Interview mit dem Armee-Radio gewarnt. Er möchte Russland, den USA und anderen Weltmächten klar machen, dass sich der Iran nicht an Israels Grenzen einnisten darf.

Steinitz äußerte seine Bedenken, nachdem Russland seine Truppen in Syrien aufgestockt hat, um Diktator Assad im Kampf gegen den Islamischen Staat und andere Rebellen-Gruppen zu unterstützen. Beim Kampf gegen die sunnitischen Rebellen will Putin eng mit dem schiitischen Regime in Teheran kooperieren. Die radikalen Mullahs im Iran haben jedoch die Zerstörung Israels zu einem ihrer wichtigsten Ziele erklärt.

„Niemand von uns will russische Truppen auf den Golanhöhen sehen, aber noch weniger möchten wir den Iran in der Nähe von Israel wissen,“ unterstrich Steinitz: „In all unseren Gesprächen, in erster Linie mit den USA, aber auch mit Russland und den anderen Weltmächten, müssen wir sicher stellen, dass iranische Truppen im Iran bleiben.“

Eine hochrangige Quelle aus dem israelischen Sicherheitsbereich meldete Anfang des Monats, dass eine iranisch-republikanische Garde, bestehend aus hunderten von Soldaten, in Syrien angekommen sei, um das angeschlagene Assad-Regime zu unterstützen. Ihr Einsatz sei Teil der umfassenden russisch-iranischen Anstrengungen, um den Zusammenbruch von Assads Regime zu verhindern, so die Quelle weiter.

Die Geheimdienste Iraks, Irans, Syriens und Russlands wollen künftig enger zusammenarbeiten. Wie ein irakischer Regierungssprecher in Bagdad mitteilte, bilden die vier Staaten einen Ausschuss, um die Erkenntnisse ihrer Militärgeheimdienste auszutauschen und gemeinsam zu analysieren.

Nach israelischen Einschätzungen kontrolliert Assad derzeit nur noch 25 bis 30 Prozent von Syrien. Sein Machtbereich umfasst demnach Damaskus und einen Teil der Küste, wo er sich auf alewitische Unterstützer verlassen kann.

Bild: Vom Berg Bental auf der israelischen Seite aus reicht der Blick weit nach Syrien. Foto: Flash 90

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Patrick Callahan

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