In einem seltenen und aufschlussreichen Interview beschuldigte der Vorsitzende der Gaza Humanitarian Foundation (GHF), Pfarrer Dr. Johnnie Moore, die Hamas, Kriegsverbrechen zu begehen – nicht nur gegen Israel, sondern auch gegen das eigene Volk.
„Die Lage ist tödlich. Wir liefern Essen in ein Kriegsgebiet, nicht während eines Waffenstillstands“, sagte Moore. Seine Organisation, die täglich zwei bis drei Millionen Mahlzeiten verteilt, habe Berichten zufolge Mitarbeiter durch Gewalt verloren, die direkt von der Hamas ausgeübt wurde.
Moore betonte, dass nahezu alle Hilfsgüter, die bislang nach Gaza gelangt seien, unter Kontrolle der Hamas stünden. „Das hat den Menschen in Gaza nicht geholfen – es hat ihnen geschadet“, sagte er. Laut Moore manipuliere die Hamas Hilfslieferungen absichtlich, benutze sie als Druckmittel und behindere nun aktiv die Bemühungen der GHF, kostenlose Nahrungsmittel zu verteilen – sogar mit tödlicher Gewalt.
„Die Hamas bedroht uns. Sie haben sogar einige unserer lokalen Helfer getötet. Niemand bei den Vereinten Nationen hat das verurteilt“, erklärte er und fügte hinzu, dass viele der Anschuldigungen gegen Israel im Zusammenhang mit Hilfslieferungen Teil einer gezielten Desinformationskampagne seien.
„Es gab Zwischenfälle, an denen die IDF beteiligt war, aber weit weniger, als die Leute annehmen“, so Moore. „Nach unseren Einschätzungen greift Hamas absichtlich Zivilisten – das eigene Volk – an, nur um uns oder die IDF beschuldigen zu können. Das ist Teil ihres Informationskrieges.“
🚨🚨🚨URGENT Release from GHF:
We are aware of credible reports that Hamas is openly targeting the Gaza Humanitarian Foundation and those who work with us. According to these reports, Hamas has placed bounties on both our American security personnel and Palestinian aid workers,…
— Gaza Humanitarian Foundation (@GHFUpdates) June 28, 2025
Der Geistliche schilderte zudem, dass die Kritik an seiner Organisation nicht organisch, sondern das Ergebnis einer koordinierten Verleumdungskampagne der Hamas sei. „Sie übertreiben. Sie erfinden. Und noch schlimmer – sie töten Gaza-Bewohner, um Propaganda zu erzeugen“, warnte er.
Trotz logistischer und öffentlicher Herausforderungen sagte Moore, dass sich sein Team täglich anpasse, um im tödlichen Umfeld Gazas überleben zu können. „Wir lernen jeden Tag. Wir verbessern jeden Tag, was wir tun. Aber es ist ein lebensgefährlicher Ort zum Arbeiten.“
Moore lehnte es ab, die Geldgeber seiner Organisation zu benennen, bestätigte jedoch, dass die anfängliche Finanzierung hauptsächlich von zwei europäischen Ländern stamme, die anonym bleiben wollten – aus Angst vor politischer Gegenreaktion.
Trotz der tödlichen Gefahren und der Manipulationen setzt Moore die Arbeit mit seinem Team fort. „Unsere Mission ist einfach: so viele Menschen wie möglich so sicher wie möglich mit Nahrung zu versorgen. Doch Hamas erschwert diese Mission jeden Tag – nicht Israel.“
Diese Enthüllungen widersprechen deutlich den gängigen Darstellungen in manchen internationalen Foren und gewähren seltene Einblicke in die Realität der humanitären Arbeit im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen.
Siehe dazu: Netanjahu nennt „Ha’aretz“-Vorwurf gegen Soldaten eine Blutverleumdung




