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Guten Morgen Israel – Abwechslung in der Wüste

Die Fahrt in die Wüste war eine willkommene Abwechslung. Endlich ein paar Stunden ohne Corona.

Guten Morgen Israel – Abwechslung in der Wüste
Israel Heute

Boker Tov liebe Leser!

Ayala

Wie Sie ja bereits lesen konnten, haben wir in der letzten Woche im Negev neue Olivenbäume gepflanzt. Auch ich war mit dabei. Wir waren insgesamt zu viert von der Israel Heute-Redaktion: Chefredakteur Aviel mit seiner Tochter Eden, Rami und ich. Wir fuhren getrennt in zwei Autos, da sich zurzeit nicht mehr als zwei Personen in einem Auto befinden dürfen. Es war bereits das dritte Mal, wo ich an einer Olivenbaumpflanzung teilgenommen habe. Und es ist einfach immer wieder ein Erlebnis! Ich persönlich liebe die Wüste sehr und es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell man vom Zentrum Israels in der faszinierenden Wüste ist.

Bis einen Tag vor der Baumpflanzung wusste ich nicht, ob ich mitfahren kann. In letzter Minute war es jedoch meinem Mann doch noch gelungen seine Arbeitsschicht abzugeben. Somit konnte er mit den Kindern sein und ich hatte grünes Licht für die Wüste. Jedes Mal, wenn wir in die Wüste fuhren, sei es für eine Olivenbaumpflanzung, ernten der Weintrauben, oder Einteilung der Bäume nach Feld, Reihen und Nummern; Rami war stets für die Organisation der Fahrt zuständig. Er sagte mir somit wie immer, dass er mich beim Haus meiner Schwester abholen würde. Da meine Schwester in der Nähe von Bet Schemesch wohnt und Rami sowieso dort vorbeifährt, ist das immer der ideale Treffpunkt. Ach wie schön, jetzt konnte ich auch endlich wieder meine Schwester und ihre Familie sehen! Obwohl wahrscheinlich „nur“ etwa drei Wochen seit dem letzten Wiedersehen vergangen sind, kommt es uns doch schon so vor, als hätten wir einander seit Monaten nicht mehr gesehen. Als ich dann meine Kinder gefragt habe, ob sie noch etwas für Ihre Cousins mitgeben wollten, meinte mein Drittältester: “Ima, ich weiß, dass heute der 1. April ist.

Natürlich war es in den Augen der Kinder dann sehr unfair, dass nur ich dieses Vorrecht besaß, zu meiner Schwester zu fahren. Meinem Zweitältesten habe ich zudem bereits vor ca. zwei Monaten gesagt, dass er bei der nächsten Pflanzung mitkommen und Olivenbäume pflanzen kann. Er hat sich seit langem schon so sehr darauf gefreut, doch schlussendlich haben die Coronabestimmungen ihm leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Kurze Pause auf dem Weg in die Wüste

Als Rami mich frühmorgens abholte, staunte ich nicht schlecht, als er mir schmunzelnd erklärte, dass ich aufgrund der Regeln hinten sitzen müsse. Wir mussten beide lachen, aber hielten uns natürlich an die Vorschriften. Zwei Stunden dauerte die Fahrt, jedoch machten wir bei einer Tankstelle noch einen Halt und tranken Kaffee und aßen ein Croissant. Wie die Olivenbaumpflanzung war, darüber habe ich ja bereits geschrieben. Auf jeden Fall war es sehr speziell inmitten der Coronazeit das Privileg zu haben, aktiv bei der Begrünung Israels dabei sein zu dürfen. Wir alle haben diesen Tag sehr genossen. Und nun hoffen wir, dass bei der nächsten Olivenbaumpflanzung im Herbst 2020 nicht nur mein Zweitältester, sondern auch ganz viele Israel Freunde dabei sein werden! In der Zwischenzeit haben Sie hier die Möglichkeit, zur Begrünung der Wüste beizutragen und gleichzeitig Teil der Israel Heute – Gemeinde zu werden. 

Die Wüste ist noch etwas grüner geworden

 

Und hier das Wetter für heute in Israel:

Teilweise bedeckt mit einem leichten Rückgang der Temperaturen. Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 17 Grad, Tel Aviv 19 Grad, Haifa 17 Grad, Tiberias am See Genezareth 23 Grad, am Toten Meer 25 Grad, Beersheva 24 Grad, Eilat am Roten Meer 29 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren Zentimeter gestiegen und liegt jetzt bei –209.10 m unter dem Meeresspiegel, es fehlen nur noch 30  Zentimeter bis zur oberen Grenze! 

Ich wünsche Ihnen im Namen der ganzen Redaktion von Israel Heute einen angenehmen Tag. Von mir schon jetzt ein wunderbares Pessach-Fest. Bleiben Sie gesund.

Schalom aus Na’ale!

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