Der Alltag hat uns wieder

Mit dem Beginn des neuen Studienjahres bekommen auch wir die Rückkehr in den Alltag zu spüren. Am Wochenende machten wir noch einen Ausflug nach Jaffa.

| Themen: Guten Morgen
Foto: Dov Eilon

Guten Morgen liebe Leser!

Gestern hat das neue akademische Studienjahr begonnen. Für 350.000 Studenten sind die langen Semesterferien nun beendet. Auch für uns, denn unsere Tochter ist eine dieser 350.000 Studenten. Gestern hat sie ihr zweites Jahr an der Shenkar Hochschule für Design begonnen. Und das bedeutet auch für uns die Rückkehr in den Alltag. Ab jetzt werden wieder die Wecker gestellt, denn in diesem Jahr wird nicht mehr per Zoom von zu Hause aus studiert. Nun heißt es, fast jeden Tag um halb acht aus dem Haus zum Bahnhof, ich habe meiner Tochter eine Monatskarte auf ihre Rav Kav Karte geladen. Damit kann sie dann zwischen Modiin und Tel Aviv (inklusive der Orte um Tel Aviv herum) pendeln, soviel sie will.

Unsere Wohnung wird nun auch wieder zu einem Design Studio verwandelt werden mit Stoffen, Scheren, Nadeln und Maßbänder schön verteilt. Das Studieren vor Ort wird möglich wegen des sogenannten „Grünen Passes“, d.h. man muss hier bei uns dreimal geimpft sein, um die Universitäten und Hochschulen betreten zu können. Ich weiß, dass dies bei einem Teil unserer Leser sehr kritisiert wird, wie auch die ganze Sache mit der Impfung. Aber darüber habe ich schon genug geschrieben, ich erzähle es ihnen nur, um Ihnen zu erklären, wie wir trotz Corona wieder in unser alltägliches Leben zurückkehren.

Und glauben Sie mir, wenn man draußen unterwegs ist, bekommt man von Corona so gut wie gar nichts mit, alles ist so, wie es immer war. Das haben wir auch am Wochenende gesehen, als wir zum Abschluss der Semesterferien mit unserer Tochter und unserem ältesten Sohn einen Ausflug nach Jaffa machten. Unser Jüngster musste an diesem Wochenende in der Basis bleiben. Das Wetter war wunderbar und daher waren die Straßen in Jaffa auch voller Menschen. Wir sind von der Strandpromenade in Richtung Jaffa spaziert. Unser Ziel war der sogenannte „Schuk Hapishpeshim„, auf Deutsch „Flohmarkt“.

Flohmarkt in Jaffa mit vielen alten Sachen

Neben vielen Restaurants gibt es dort sehr viele Stände und Geschäfte, die alles Mögliche verkaufen. Ich habe ein paar Eindrücke unseres Ausfluges in einem kurzen Video festgehalten. Wie sagt man? „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, hier also gleich mehrere Bilder aus Jaffa vom Wochenende, begleiten Sie uns:

Den Tag haben wir dann mit einer süßen Köstlichkeit beendet, Knafeh heißt dieser Traum, der aus der arabischen Küche stammt, wie so viele andere leckere Dinge auch.

Leckere Knafeh mit einem Blick auf Tel Aviv

Der Alltag hat uns also wieder, jetzt fehlen uns noch die Touristen. Es wird Zeit, sie endlich wieder in unser Land kommen zu lassen. Werd das im November passieren, wie es von untererem Tourismusminister in Aussicht gestellt wurde? Ich hoffe, wir werden nicht ein weiteres Mal enttäuscht werden. Es gibt eigentlich keinen Grund mehr, das Land für Touristen geschlossen zu lassen. Wir Israelis können ja auch fliegen, wohin wir wollen. Und das Wetter ist jetzt im Herbst am angenehmsten.

Das Wetter für heute in Israel

Heiter bis teilweise bedeckt ohne eine bedeutende Veränderung der Temperaturen. Am Vormittag können  im Zentrum und Süden des Landes ein paar Regentropfen fallen.  Für heute werden folgende Höchsttemperaturen erwartet: Jerusalem 28 Grad, Tel Aviv 28 Grad, Haifa 25 Grad, Tiberias am See Genezareth 34 Grad, am Toten Meer 33 Grad, Beersheva 33 Grad, Eilat am Roten Meer 37 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist weiter gesunken und liegt jetzt bei – 210,375 m unter dem Meeresspiegel. Es fehlen 1,575 Meter bis zur oberen Grenze.

Blick vom Strand auf Jaffa

Im Namen der gesamten Redaktion von Israel Heute wünsche ich Ihnen einen wunderbaren Montag. Vielen Dank, dass Sie bei uns sind. Machen Sie es gut!

 

Schalom aus Modiin!

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