Grünes Licht für Jerusalemer Seilbahn

Nachdem der Oberste Gerichtshof die Petitionen gegen die Pläne einer Seilbahn über Jeruslames Altstadt abgewiesen hat, kann das Projekt nun fortgesetzt werden.

von Israel Heute Redaktion | | Themen: Jerusalem
Foto: Jerusalem Development Authority

Der Oberste Gerichtshof hat am Sonntagmorgen die Petitionen gegen den Bau einer Seilbahn vom Gelände des alten Bahnhofs in Jerusalem zum Dung-Tor in der Altstadt abgewiesen.

Die Seilbahn soll eine Strecke von 1,4 Kilometern haben, auf der 73 Kabinen 3.000 Menschen in beiden Richtungen transportieren können und soll die Staus und Verkehrsprobleme in der Altstadt entschärfen.

Jerusalems Bürgermeister Moshe Leon sagte: „Ich begrüße die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs. Wir werden das Seilbahnprojekt weiter vorantreiben, um eine Lösung für die starke Verkehrsbelastung zu schaffen und den Zugang zur Klagemauer und zur Davidsstadt zu vereinfachen. So wie die Straßenbahn allen Menschen dient, so wird auch die Seilbahn den Bürgern Jerusalems und den Besuchern eine Transportmöglichkeit bieten.“

Verkehrsministerin Meirav Michaeli hatte das Seilbahnprojekt abgelehnt. Der Schaden, der dieses Projekt anrichte, würde den Nutzen überwiegen. „Die Seilbahn hat keine bedeutende Transportfunktion“, sagte sie und fügte hinzu, dass ihr Ministerium eine „Goldene Linie“ der Straßenbahn fördern würde, um die Altstadt Jerusalems leichter erreichen zu können.

Die Einwände der Verkehrsministerin haben der Jerusalemer Stadtverwaltung zufolge keinen rechtlichen Status, das Projekt sei vom Ministerausschuss für Planung, Bau, Immobilien und Wohnungsbau am 21. November 2019 genehmigt worden. Daher werde das Projekt nach der Entscheidung des Obersten Gerichts weiter vorangetrieben.

Siehe dazu: Angst vor der Seilbahn

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