(JNS) Es gab eine Zeit, in der jede politische Ankündigung des britischen Außenministers ein bedeutendes Ereignis war.
Vor dem Ersten Weltkrieg war Großbritannien die führende Wirtschafts- und Militärmacht der Welt – mit einer Marine, die die Meere beherrschte, und einem Reich, über dem die Sonne niemals unterging. Selbst nach dem Zweiten Weltkrieg, als es begann, sich von diesem Imperium zu trennen, und seine hochverschuldete Wirtschaft durch ein groß angelegtes sozialistisches Experiment gebremst wurde, war London immer noch ein wichtiger Akteur auf der Weltbühne. In den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts machten seine „besondere Beziehung“ zu den Vereinigten Staaten und der Besitz von Atomwaffen es zu einem tragenden Element des westlichen Bündnisses und der NATO, die den Kalten Krieg gewonnen hatten.
Doch das ist lange her.
Springen wir ins Jahr 2026, als der britische Außenminister Ed Miliband ankündigte, den Verkauf von in Judäa und Samaria hergestellten Waren zu verbieten – und anschließend Israel vorwarf, eine Politik der „ethnischen Säuberung“ gegen palästinensische Araber zu verfolgen oder zu dulden. In der internationalen Presse tauchten Schlagzeilen auf, die den...
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