Erdgas-Abkommen unter Dach und Fach

Premierminister Benjamin Netanjahu, der auch als Wirtschaftsminister fungiert, hat am Donnerstag einen Vertrag über die Förderung der Erdgasvorkommen unterzeichnet, die vor fünf Jahren im Mittelmeer vor der israelischen Küste gefunden worden waren. Die Aufträge wurden an US-amerikanische und israelische Gasfirmen ausgegeben.

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Premierminister Benjamin Netanjahu, der auch als Wirtschaftsminister fungiert, hat am Donnerstag einen Vertrag über die Förderung der Erdgasvorkommen unterzeichnet, die vor fünf Jahren im Mittelmeer vor der israelischen Küste gefunden worden waren. Die Aufträge wurden an US-amerikanische und israelische Gasfirmen ausgegeben.

Mit der Unterzeichnung ist ein monatelanger Streit zwischen Regierungsvertretern beigelegt. Liberale Knessetmitglieder und Umweltschützer hatten stark protestiert. Kritisiert wurde unter anderem das Monopol auf dem Markt und dass zukünftig ausländische Unternehmen auf dem israelischen Energiemarkt mitmischen werden.

„Den Einwohnern Israels wird 60 Prozent der Profite aus der Erdgasförderung zukommen,“ versprach Energieminister Steinitz. Netanjahu hatte im Vorfeld erklärt, das Erdgas sei ein Geschenk Gottes und stelle eine relativ kostengünstige Energiequelle dar. Man müsse zudem den Sicherheitsaspekt in Betracht ziehen. Wenn ein Kraftwerk unter Beschuss komme, müssen noch andere Energiequellen zur Verfügung stehen.

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