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MitgliederDie Wahl zwischen Weltfrieden und Israels Sicherheit

Fünf Tage Aufschub und plötzlich steht mehr auf dem Spiel als nur ein Ultimatum.

Hormus
Symbolbild (KI-generiert)

Washington befindet sich an einem strategischen Scheideweg: Geht es um die Stabilität der Weltmärkte oder um die Sicherheit Israels? Während Iran mit der Straße von Hormus den empfindlichsten Nerv der globalen Ordnung trifft, droht hinter den Kulissen ein Szenario, das weitreichender ist als jede militärische Eskalation: ein Deal, der Ruhe verspricht und zugleich eine ungelöste Bedrohung für Israels Sicherheit konserviert. So sieht es zurzeit in der eskalierenden Weltpolitik aus.

Die Verlängerung des Ultimatums durch den US-Präsidenten Donald Trump um fünf Tage deutet auf eine strategische Neujustierung hin. Der ursprünglich gesetzte 48-Stunden-Druck scheint nicht die gewünschte Wirkung entfaltet zu haben. Damit rückt eine grundlegende Frage ins Zentrum: Was ist das eigentliche Ziel dieses Konflikts? Washington steht vor einer klaren strategischen Weggabelung. Geht es primär um die nachhaltige Neutralisierung der iranischen Bedrohung, einschließlich der Schwächung oder sogar des Sturzes des Mullah-Regimes und damit um die langfristige Sicherheit Israels? Oder liegt der Fokus auf der Stabilisierung der globalen Lage, insbesondere der Offenhaltung der Straße von Hormus, um...

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Patrick Callahan

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3 Kommentare zu “Die Wahl zwischen Weltfrieden und Israels Sicherheit”

  1. Stephan Wolf sagt:

    Es mutet absurd an, mit diesem Regime eine Verhandlungslösung zu suchen, denn wenn man von deren Seite dazu bereit wäre, wäre es zu den mittlerweile zahlreicher werdenden direkten Kriegen gar nicht erst gekommen. Den Iranern ist, auch laut ihrer eigenen Propaganda, denn sie sagen es ja ganz offen, an friedlicher Koexistenz nicht gelegen, denn wenn sie danach streben würden, wären alle Nachbarn und allen voran Israel sofort Gesprächsbereit.

    Sie wollen eine Vereinbarung erzielen, die es ihnen ermöglicht, unter der Oberfläche weiter zu forschen und zu rüsten, während sie offiziell die Bedinungen zu erfüllen scheinen. Sie wollen keine Lösung des Problems, sondern planen bereits zükünftige Schläge, die dann verheerender sein sollen als ihre bisherigen Versuche.

    Sie denken gar nicht daran, auf friedliche Koexistenz hinzuwirken. Solche Leute können keine ernst zu nehmenden Partner für Friedensverhandlungen sein, denn das wollen sie auch gar nicht sein, sie wollen nur Schlupflöcher und andere Möglichkeiten zum erneuten Betrug.

  2. Roland Kunz sagt:

    Sehr beeindruckend wie Aviel Schneider die Situation im Nahen Osten auf den Punkt und Vergleiche aus biblischer Zeit ins Spiel bringt.
    Hingegen habe ich meine Zweifel, ob Trump richtig eingeschätzt wird. Im Moment zeigt er mit der 2. Verlängerung des Ultimatums – diesmal um 10 Tage – unübersehbar Schwäche. Die Mullahs wissen das mit Sicherheit zu interpretieren und zu nutzen. Der Vergleich mit Cyrus (in früheren Artikeln) scheint mir zunehmend verfehlt.

  3. Matthias Pletz sagt:

    Und was wird am Ende das Ergebnis sein?
    Es gibt in 10, 20, 30…..Tagen einen „Deal“ und irgendwie wird der Iran der Iran bleiben und die USA zufrieden sein über den tollen Deal und die Welt wird wieder ihre Interessen durch die Straße von Hormuz befriedigen und auch Israel wird schließlich mit dem zufrieden sein, was erreicht wurde. Und wie Aviel es in seiner Analyse beschreibt: Alles wird sein wie immer, nur schlimmer!
    Und warum wird es so kommen? Weil es schon Jeremia vorausgesagt hat:
    „Denn von ihrem Kleinsten bis zu ihrem Größten machen sie alle unrechten Gewinn. Und vom Propheten bis zum Priester üben alle Falschheit, und sie heilen den Bruch der Tochter meines Volkes oberflächlich und sagen: Friede, Friede! – und da ist doch kein Friede. (Jeremia 6, 13-14).

    Aber es gibt eine Hoffnung, die nicht stirbt, auch nicht zuletzt, sondern die Realität wird:
    Sie werden zuschanden, weil sie Gräuel verübt haben. Doch sie schämen sich keineswegs, ja, Scham kennen sie nicht. Darum werden sie fallen, wenn alles fällt.
    „Zur Zeit, da ich sie heimsuche, werden sie stürzen!“, spricht der HERR. (Jeremia 6, 15)

    Und ich denke, diese Zeit ist nahe herbeigekommen.

    Matitjahu

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