MitgliederDie katholische Verbindung zu messianischen Gläubigen (3)

Die uralte katholische Doktrin des Supersessionismus beeinflusst immer noch die Art und Weise, wie selbst messianische Juden die Bibel betrachten

Eine Prozessionsmesse am Palmsonntag auf dem Ölberg Foto: Yossi Zamir/FLASH90

1976 führte ein gemeinsames Komitee protestantischer und römisch-katholischer Theologen unter der Aufsicht des Vereinigten Christenrates in Israel (UCCI), der heute als Evangelische Allianz von Israel (EAI) bekannt ist, den neuen hebräischen Begriff „Sefer Habritot“ ein. Dieser bezieht sich auf das „Alte“ und das Neue Testament und bedeutet Buch der Bündnisse.

Unerwarteterweise ersetzten zu Beginn des 21. Jahrhunderts viele israelische messianische Juden frühere Bezeichnungen der Heiligen Schrift durch diesen Titel „Sefer Habritot“. Tatsächlich wurde dieser Titel zu ihrer Bezeichnung für die hebräische Bibel, die das Neue Testament (NT) enthält, das ins gesprochene Hebräisch übersetzt wurde.

Man kann sich jedoch fragen: vermittelt dieser neue Begriff Buch der Bündnisse auch die genaue Bedeutung des alten hebräischen Wortes TANACH, das ein traditionelles Akronym für Thora, Neviim (Propheten) und Ketuvim (Schriften) ist? Oder drückt der neue Titel weiterhin die alte kirchliche Vorstellung einer „jüdischen Bibel“ aus, die sich von der „christlichen Bibel“ unterscheidet? Als ob der TANACH im Vergleich zum NT...

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