In der Bibel werden nur drei Orte erwähnt, die gegen Geld gekauft wurden. Das von Abraham gekaufte Machpela-Feld in Hebron, das Feld bei Sichem, das Jakob erworben hat und wo Joseph begraben wurde, und der Berg Morija mit der Tenne Ornans, die David kaufte. Der Tempel, den Salomo auf dem Berg Morija errichtete, stand knapp vierhundert Jahre. Er wurde 586 v. Chr. von Nebukadnezar zerstört. Obwohl nur wenig über ihn bekannt ist, hat der Erste Tempel große Bedeutung.
Das überaus reichhaltige und wertvolle Baumaterial, das David für das Haus Gottes ansammelte, und die Pracht, mit der der Bau vom Sohn verwirklicht wurde, zeigt, dass von Anfang an die Wohlfahrt des Tempels mit der Wohlfahrt des Volkes Israel verknüpft war. Auf die Zerstörung des Ersten wie des Zweiten...
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Wie ist es mit ein bisschen medialem Rückenwind für diesen Beitrag ?
Jürgen Friedrich sagt:
Für Leute, die den Islam neben jüdischem Zionismus und dem christlichen Glauben als „Abrahamitische Religion“ schätzen, bietet sich ein Brückenschlag an zum Ausgleich von unversöhnlich scheinenden Gegensätzen. Dazu taugt ein Blick auf Musik – als geistiges Ereignis :
Musik problematisiert nicht. Sie bringt uns unmittelbar zu uns selbst. Allen Alltagssorgen, Problemen und Krisen zum Trotz lässt sie uns teilhaben an etwas, was man „Harmonie der Welt“ nennen könnte. Ohne den Kontrapunkt einer Gewissheit, wozu – und vor allem dass – wir auf der Welt zu etwas gut sind, wären wechselnde Tonarten und Trugschlüsse im Leben nicht zu bestehen. „In einer andächtigen Musik ist allezeit Gott mit seiner Gnadengegenwart dabei“, so nannte es Bach einmal.
Gereimt :
Gott schuf Menschen sich als Noten
für seine Meister-Partitur
und lässt uns spielen seine Boten,
mal in Moll und mal in Dur.