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MitgliederDer pragmatische Irrtum des Westens

Katar ist so was wie der Jeffrey Epstein der Weltpolitik.

Katar
Palästinenser nehmen am 9. Juni 2017 an einer Kundgebung zur Unterstützung Katars vor dem von Katar finanzierten Bauprojekt „Hamad City“ im südlichen Gazastreifen teil. Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90.

(JNS) Wenn Menschen als pragmatisch bezeichnet werden, impliziert dies Vernünftigkeit, Kompromissfähigkeit und die Fähigkeit, einen vernünftigen Mittelweg zu finden.

Dieses Kompliment mag oft gerechtfertigt sein. Als Gegenstück zum Prinzipsdenken war Pragmatismus jedoch auch der Grund für den fortschreitenden Niedergang des Westens.

US-Präsident Donald Trump ist ein Pragmatiker par excellence. Seine „Kunst des Deals“ basiert darauf, die andere Seite durch Verhandlungen zu schlagen, in denen er die überlegenen Karten in der Hand hält.

Dieser Ansatz prägt seine Außenpolitik. Sowohl im Iran als auch im Gazastreifen droht er jedoch derzeit, sein Vorhaben zu gefährden, den Respekt vor der amerikanischen Macht wiederherzustellen – ganz zu schweigen von seinem heiß ersehnten Vermächtnis als wichtigster Friedensstifter der Welt.

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels scheint noch ein Verhandlungsprozess zwischen den Vereinigten Staaten und dem iranischen Regime als Alternative zum Krieg im Gange zu sein. Trumps Bedingungen umfassen die Aufgabe des Atomprogramms, der ballistischen Raketen und der Unterstützung des Terrorismus durch das Regime – eine Forderung, die nichts weniger als eine Kapitulation bedeutet...

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Patrick Callahan

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2 Kommentare zu “Der pragmatische Irrtum des Westens”

  1. j-glaesser sagt:

    SUPER Analyse! Danke!
    Tramp ist ganz anders als der Westen. Tramp ist aber auch genau wie der WESTEN (Tanach buch Daniel Kapitel 7 Verse 23 bis 28).
    Und vor allem ist Tramps Mentor(in) eine DEUTSCHE Frau/Familie (Elizabeth Christ Trump).

  2. Stephan Wolf sagt:

    Wer weiterhin für Terroristen argumentiert oder arbeitet, ob er weiß, was er da tut, oder ob er es unbewusst macht, wird seinen Einfluss und alle seine Ämter verlieren.

    Herr Witkoff wird seinen Hang zur Naivität schnell überwinden oder aller seiner Funktionen enthoben. Denn nicht jeder in der Welt ist so freundschaftlich und konstruktiv gesinnt wie er, es gibt auch Gruppen und Player, die Interessen verfolgen, die für andere sehr schadbringend wären oder es bereits sind.

    Wenn Herr Witkoff das nicht schnell einsieht, wird er weiter Verträge und Abkommen schließen, die sich schon nach kurzer Zeit als null und nichtig erweisen werden. Denn keiner seiner bisherigen Deals wird Bestand haben, weil sie die Realität verleugnen und damit auf unsolider und unbeständiger Grundlage, auf Sand errichtet sind.

    Witkoff und Kushner nimmt wohl ohnehin niemand ernst, weil sie keinerlei Wissen oder Erfahrung für ihre Aufgaben mitbringen. Ihr Verständnis der Konfliktlagen erweist sich immer als sehr oberflächlich und eindimensional, getrieben von Versöhnungsromantik und Gutmenschelei.

    Ich kenne diese optimistische Haltung gut, weil ich selbst mal so gedacht und geredet habe und auch ich habe damit einigen Schaden verursacht. Hoffentlich kommt es bei diesen Verhandlern nicht ebenfalls dazu und sie erkennen bald, dass das kein Optimismus ist, was sie da hegen, sondern Wirklichkeitsverleugnung und Tatsachenverweigerung.

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